// poesie


updated @ 30.08.17

Erfüllung

Kosmische Ströme streifen durch Raum und Licht,
in hoher Geschwindigkeit, doch schon bald wieder erlischt.

Wie einzelne Glassplitter am Straßenrand,
hellt es kurz auf und hält mich im Bann.

Eine Reise begleitet von warmer Energie,
tragend ins ungewisse doch nur wohin?

Gefühle wirbeln mich auf, Bilder gehen an mir vorbei,
sie allein zu bewältigen, fällt mir schwer.

Kein Stop oder Halt in Sicht, die Irrfahrt findet kein Ende,
doch beflügelt es meine Sinne und macht mich glücklich.

von
MF

Labyrinth

Der Sinn des Lebens ist das Streben,
ohne ein Ziel vor Augen kann man nichts erreichen.

In einer Zeit wo Krieg und Geld regiert,
wem kannst Du da außer dir selbst trauen?

Nichts wird mehr so sein wie es war,
niemand wird so bleiben wie er war.

Geht es um reich oder arm,
um Macht und Gewalt oder straft uns die Herkunft?

Es liegt an uns das Bild zu verändern,
um eine Harmonie zu finden.

Wir drehen uns ständig im Kreis,
suchend nach einem Ausgang.

Niemand ist überlegen,
nur Stolz bringt uns verderben.

von
MF

Paradies

Elfen erfüllen Dir Wünsche und Träume,
wo Blumen wachsen, bis über die Bäume.

Schöne Momente kommen und gehen,
auch die Zeit, bleibt einfach dort stehen.

Die Sterne glitzern in der unendlichen Galaxie,
wie Strahlen der Sonne, doch berühren sie uns nie.

Der Himmel ist blau und färbt sich selbst,
der Regenbogen erstreckt sich weit, bis über das Feld.

Die Welt verändert sich in jedem Moment,
mein Leben ist nicht mehr wie ich es kenn.

Eines Tages wird sich der horizont rot Färben,
dann sind meine Gedanken frei von Sorgen.

von
MF

Lächeln

Lächeln bringt Glück in das Heim.
Lächeln kostet nichts und bringt viel ein.
Lächeln bekommt erst dann einen Wert, wenn es verschenkt wird.
Lächeln bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.
Lächeln ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran sind unvergänglich.
Lächeln schafft guten Willen im Geschäft und ist das Kennzeichen der Freundschaft.

Lächeln bedeutet für den müden Erholung, für den mutlosen Ermunterung,
für den trauernden Aufheiterung und es ist das beste Mittel gegen Ärger.

Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte,
denn man kann es weder kaufen, noch erbitten, noch leihen oder stehlen.

Niemand braucht es so bitter nötig wie der/diejenige,
der für Andere keins mehr übrig hat.

von
MF

Vergessen

Manchmal rennt man aneinander vorbei, obwohl man sich sehr nah ist.
Manchmal tut man sich weh, obwohl man das Gegenteil will.
Manchmal sagt man genau das Gegenteil, von dem was man sagen will.
Manchmal hat man Angst, jemand könnte in dein Herz sehen und Dich verletzen.

Dann gibt es...

... Momente, in denen einem alles egal ist.
... Augenblicke, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.
... Erinnerungen, die einem das Herz brechen.
... Gefühle, die man nicht steuern kann.
... Tränen, die unweigerlich kommen.
... Worte, die einen verletzen.
... Lieder, die man nicht mehr hören will.
... Orte, an die man gern oder nicht zurückkehren möchte.
... Tage, an denen man nicht mehr weiter weiß.
... Stunden, in denen man sich allein gelassen fühlt.
... Minuten, in denen man begreift, was einem wirklich fehlt.
... Sekunden, in denen man verzweifelt ist.
... Träume, die man vergisst.

Im Leben eines jeden Menschen kommt es vor, als hört die Erde kurz auf sich zu drehen.
Wenn sie sich dann weiter dreht, wird nichts mehr so sein wie vorher.
Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, das ist falsch.
Man lernt nur damit zu leben!

von
MF

Weglaufen

Unsere Wege haben sich getroffen, uns zusammen gebracht.
Das Schicksal hat es gewollt, so magisch wie eine klare Sternennacht.

Wollten beide weglaufen, drehten uns im Kreis.
Zeit verging in der Einsamkeit, das hatte seinen Preis.

Müssen unser Herz nun nicht mehr quälen,
haben genug gelitten und müssen nun unser Ego stählern.

Fassen wir Mut und mit etwas Geschick,
bringt uns die Zukunft das nötige Glück.

Werden gemeinsam Still stehen,
wollen die Reise sicher bestehen.

Brauchen aneinander um es zu beweisen,
gemeinsam lassen wir uns weiter treiben.

Werden jeden Zweifel im Keim ersticken,
denn die Nähe lässt unser Herz entzücken.

Drum sollst Du Dir sicher sein.
Du bist angekommen und nicht allein.

von
MF

Stegi

Für jeden kommt einmal die Zeit zu gehen, Deine war es noch nicht.
Deswegen sitze ich hier und schreibe Dir dieses Gedicht.

Aus unserer Mitte wurdest gerissen,
ungewollt aber mit reinem Gewissen.

Der Schmerz sitzt tief, wir können es einfach nicht fassen.
Gehst von uns, so plötzlich ohne ein Wort zu hinterlassen.

Gerechnet hat niemand damit,
hast zu uns gehört wie Marmor Stein und Granit.

Deine Freundschaft trug uns durchs Leben,
hast dafür mehr gegeben als zu nehmen.

Sind ein Team, eine Mannschaft, auf die wir stolz immer waren.
Geprägt von BMX, Amiga, Grüner Baum und gaben uns in der Garage Pseudonymnamen.

An der Wand hing Samantha Fox, liefst wie ein Dackel wegen einem Eierlikör,
gingst dabei früher auch wie wir, gern bei Tine zum Friseur.

Haben zusammen den Urlaub verbracht, dabei so viel gelacht.
Auf dem Sportplatz gespielt und als Gang, die Gegend unsicher gemacht.

Haben uns ohne Worte verstanden und niemals gestritten.
Warst lieber Skifahren, als unterwegs mit dem Schlitten.

Ausradiert sind nun all die Pläne,
hinterlässt bei uns für immer eine innere leere.

Hatten noch so viel vor, egal ob Bowling, Festwoch oder Kino,
wir tragen Dich stets in unserem Herzen und trinken dazu ein Glas Vino.

Wirst immer bei uns sitzen, einen Strike werfen, mit uns lachen.
Werden Dich vermissen bis unser Ende kommt und so lang über uns wachen.

Für immer 5 Freunde!
Deine Chaccomos.

von
MF

NACHRUF

Ein Augenblick, wo sich die Welt nicht weiter dreht und nichts ist wie es war.
Eine Zeit der Ruhe und Stille, des Schmerzes, der Trauer und Erinnerungen.
Deine Zeit war noch nicht gekommen, vergeblich suchen wir nach Erklärungen.
Vermissen werden wir deine Fröhlichkeit, deine Freundschaft und niemand kann dich ersetzen.
Wollen dich umarmen, mit dir gemeinsam was erleben, doch können dich nicht finden.
Traurig und fassungslos stehen wir an deinem Grab, wir hätten dir noch so viel zu sagen.
Unser Herz ist erschüttert, unsere Augen suchen dich, wollen dich zurück haben.
Du bist nicht mehr da, aber in unseren Gedanken lebst du für immer weiter.

von
MF

„Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nützen!“

von
Michel de Montaigne (1533-1592)

Unsterblich

Still und leise bist Du gegangen auf eine Weise,
wünschte wärst nur fort, auf einer neuen Reise.

Doch ohne ein letztes Wort von Dir,
hinterlässt es nur tiefe Trauer in mir.

Dein Herz hat plötzlich aufgehört zu schlagen,
das ist doch keine ART, dass muss ich hier mal sagen.

In jener Nacht pochte laut mein Herz,
denn durch mich drang intensiver Schmerz.

Wusste nicht wie um mich geschah,
warst noch bei mir, Heute ist mir das klar.

Haben Menschen doch die Gabe Engeln zu begegnen,
können jedoch meine Tränen nicht aus dem Weg ebnen.

Gehörst für uns zu den besonderen Menschen,
so bleibst Du auch für immer in unseren Herzen.

Es war schon außergewöhnlich was gemeinsam uns verband,
eine Zeit mit Spaß am Swappen und Zeichnen aus einer Hand.

Und doch scheint das Leben als Weg auf dem wir wandeln,
uns bleibt nur die Erinnerung, egal wie wir weiter handeln.

Auch wenn Du nun nicht mehr unter uns bist,
bleibst für mich und andere auf ewig unsterblich.

von
MF

Abschied

Wir waren frei und ohne Zweifel, lebten sorglos in den Tag,
unsere Körper unverwüstlich und der Geist unendlich stark.

Unsere Herzen wollten kämpfen und unsere Augen alles sehen,
wir kannten keine Kompromisse, ließen Träume neu entstehen.

Haben Stunden lang geredet und die Nächte zusammen verbracht,
haben gegessen, sind gereist und haben uns manchmal verkracht.

Keine Zeit war uns zu kostbar, unsere Seelen jung und rein,
wo immer das Leben verwundbar, hörte auf Dich, Du warst ja mein.

Will nichts davon bereuen, denn alles das hat seinen Grund,
hattest mit fast allem Recht und wolltest immer einen Hund.

Nun kreisen die Gedanken, um das eigene Spiegelbild,
die Geschichten sind verstummt und die Fotos längst vergilbt.

Alle Pläne die geschmiedet und bis heut nicht umgesetzt,
alles das was nicht so wichtig, hat man früher unterschätzt.

Als die Tage kühler wurden, und die Wege sich getrennt,
Schritt man los zu neuen Ufern, alles neu und alles fremd.

Dort suchte man vergeblich, nach der alten Leichtigkeit,
für Dich schien es schon vorüber, nichts ist für die Ewigkeit.

Nur ich selbst der sich verändert, an der Welt bleibt alles gleich,
alle Formen sind noch die gleichen, nur die Farben sind verbleicht.

Die Liebe scheint verloren, so lang der Geist sich nicht befreit,
ich ersticke in Gedanken, falle durch den Raum der Zeit.

Genug wurde gesprochen und zu wenig je gefühlt,
ein herbei gesehnter Regen hat das Ufer weggespült.

Kann Dich nicht erreichen, bist so weit weg von mir,
hast nun Neue Ziele, die Bestimmung liegt dabei an Dir.

Und ich weiß, ich bin es nicht, ich träume den Traum der keiner ist.
Fühle den Hass der in mir brennt, entfessel den Schmerz den keiner kennt.

Wische Tränen aus dem Gesicht, mit Träumen die niemand erzählt,
sehe dabei wie Engel fallen, durch das Tor zur Welt.

Wie eine dunkle Wolke die sich vor die Sonne schob,
bist tief in meiner Seele, noch tiefer als der Tod.

Bin gewiss nicht einsam und trotzdem so allein,
es wäre nicht natürlich, ganz ohne Angst zu sein.

Meine Liebe war für Dich bestimmt,
auch die Tränen die ganz wahrhaftig sind.

So viel an Wut und Trauer, die sich dort angestaut,
und wer versprach zu helfen, hat lieber weg geschaut.

Die Welt in der wir leben, die man so gern verspricht,
ist wie die Brücke hinter uns, nicht für jenen der daran zerbricht.

Verbiete mir nicht traurig zu sein dann und wann,
fein körniger Sand von unseren Reisen rieselt durch meine Hand.

Ich halte Dich fest und zerbreche daran,
so wie alles was kostbar und zerbrechlich sein kann.

Habe die Welt in Gedanken geheilt,
dann hat sie mein Herz in zwei Hälften geteilt.

Alle Ideale zerfallen nun zu Staub,
weil ich selbst nicht hab daran geglaubt.

Ich wähle den Weg der mir richtig erscheint,
wo Himmel und Erde sich schließlich vereint.

von
MF

Cataleya

Auf der Suche die Zeit zu überbrücken, den Schmerz und die Trauer zu vergessen.
Hab auf mein Inneres gehört, um zu deuten wie ich mich fühle.

Fokussiere dabei die Qual, um zu sehen was Wirklichkeit ist.
Vergraben unter der Erde, hält es sich dort bedeckt.

Kann es nicht verdrängen, tief stecken meine Erinnerungen.
Niemand der mir den Weg zeigt, der allein gewiss kein einfacher ist.

Was ich sehe verschwindet, bis das Licht ganz erlöscht.
Ich werde noch hier sein, wenn Träume nicht mehr sind.

Lass Dich gewähren ohne Kummer, sollst Ruhe und Frieden finden.
Doch ich, mit gebrochenem Herzen streife allein nun durch die Welt.

Wo ist der Sinn nach Gewissheit, der Krone wofür mein Leben steht.
Werde sie mir aufsetzen, wenn das Gefühl verschwindet.

Gab Dir Zeit es zu verändern, doch Du bist jetzt jemand anderes.
Würde dafür eine Million Jahre reisen, um einen Weg zu finden es zu vergessen.

Will die Hoffnung nicht aufgeben, doch meine Seele lässt das alte nicht los.
Es schlummert noch in mir drin, nur der Himmel scheint endlos und leer.

So schwer fällt es mir zu glauben, es ist mein Fluch, das weiß ich genau.
Nichts kann meine Gedanken ausradieren, ich kannte den Weg, den ich mit Dir gehen wollte.

Deine Schritte gaben mir den Mut, diese Kraft brauchte ich zum weiter gehen.
Sah täglich durch Deine Augen, spürte das es mich gibt.

Es wuchs die eine Blume, die aus Liebe niemals verwelken sollte.
Wollte lernen zu tolerieren, wo Veränderungen keinen Platz haben.

Muss versuchen denen zu verzeihen, zu akzeptieren die anders sind.
Die Erfüllung wird eines Tages kommen, dann, wenn ich nicht mehr bin.

von
MF

Engel

Du gibst meinem Leben einen Sinn,
darüber ich sehr froh und glücklich bin.

Manchmal bin ich nicht bei Dir,
jedoch, mein Herz schlägt für Dich, in mir.

Sehen wir uns mal nicht,
wird unser Wiedersehen vom Schatten zu Licht.

Wie kann ich das in Worten fassen,
will Dich nicht so stehen lassen.

Jeden Wunsch will ich Dir erfüllen,
Dir ergebe ich mich, Dein zu bleiben ewiglich.

von
MF

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