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updated @ 30.08.17

Entstehung von Karate

Die Geschichte des Karate hängt eng mit der Geschichte Okinawas zusammen. Okinawa liegt in der Mitte einer Inselkette Namens Ryukyu. Diese Inselkette liegt zwischen Taiwan und dem südlichen Zipfel Japans. Die ersten Bewohner stammten vermutlich aus China, Südostasien und den nördlichen japanischen Inseln. Einflüssen aus Japan, Südostasien und China gab es mindestens seit 300 v. Chr.. Die Haupteinnahmequellen waren Ackerbau und Fischfang. Zwischen dem 6. und 9. Jh. v. Chr. führten die Japaner mehrere militärische Aktionen gegen die Inselbewohner durch. Zum Schutz wurden daraufhin Dorfgemeinschaften gebildet. Nachdem China Japan als politisch unabhängig anerkannt hatte, entstand eine rege Handelsbeziehung zwischen den beiden Ländern. Dem Handelsverkehr schloss sich im 7. - 8. Jahrhundert ein betriebsames Reiseaufkommen zwischen Japan und Okinawa an. Unter den Reisenden befanden sich Gelehrte, Samurai und kämpferisch ausgebildete Wandermönche. Einige von ihnen blieben in Okinawa. Man vermutet auch einen Einfluss aus China in Form des Kung-Fu.

Nach der Spaltung in 3 Königreiche um 1340, erklärte sich das größte bereit, China gegenüber tributpflichtig zu sein. Der Kaiser bestätigte dies 1372. Einige Edelleute aus den Delegationen blieben für mehrer Jahre in China; studierten dort und lernten die chinesische Kultur kennen, bevor sie wieder nach Okinawa zurückkehrten. Die Selbstverteidigungsmethode, die in Okinawa gelehrt wurde, hieß Tode. Sie war dem Karate schon recht ähnlich. 1429 wurde Okinawa unter König Sho Hashi vereinigt. Es begann die Sho-Dynanstie. Um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern, regte er Handelsbeziehungen zu den umliegenden Ländern an. Die Städte Shuri und Naha profitierten sehr stark davon. Es waren die größten Städte der Insel. Um 1440 wurde die Sho-Dynastie gestürzt. Eine neue Sho-Dynastie konnte erst um 1477 errichtet werden. Der neue König Sho Shin ordnete ein Waffenverbot für Adelige und Bauern an. Der Adel musste in der damaligen Hauptstadt Shuri leben, um ihn besser kontrollieren zu können. Als Folge des Waffenverbotes, entstanden zwei geheime Selbstverteidigungsschulen. In der einen (Ryukyu Kobudo) befanden sich Bauern und Fischer. Sie wandelten ihre einfachen Arbeitsgeräte in Waffen um. Die andere Selbstverteidigungsform wurde vom Adel geübt und nannte sich Tode.


Gichin Funakoshi
Im Jahre 1609 endete das Goldene Zeitalter für Okinawa. Die Japaner führten eine militärische Intervention aus und setzten danach eine Marionettenregierung ein. Das Waffenverbot galt weiterhin. Durch viele Reibereien zwischen den Samurai und der Bevölkerung bekamen die Kampfkünste einen großen Zulauf. Die unterschiedlichen Schulen trafen sich und man schloss sich zusammen. Es entwickelte sich ein neuer Kampfstil, das Okinawa-te. Es wurden wirksame Methoden für den Ernstfall entwickelt. Die Japaner versuchten, dies zu unterbinden und terrorisierten die Bevölkerung. Nach 1700 bildeten sich drei große Schulen: Naha-te, Shuri-te und Tomari-te. Die Stile Shuri-te und Tomari-te wurden als Shorin-ryu bekannt. Den Stil Naha-te nannte man Shorei-ryu. Aus dem Shorin-ryu entwickelten sich das Shotokan-Karate und der Stil Shito-ryu. Das Goju-Ryu-Karate hat seinen Ursprung im Shorei-Ryu. 1905 konnte Karate in den Schulen von Okinawa eingeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt hieß Karate noch Okinawa-te. Die Ideogramme wurden erst später ausgetauscht. Kara steht für leer und Te für Hand oder aber auch Technik. Ohne philosophischen Hintergrund stehen diese beiden Silben nur dafür, dass hier eine Kampfkunst mit leeren Händen, also ohne Waffen ausgeführt wird.

Was ja im Ursprung auch richtig war. In Japan bekam der Ausdruck Kara-Te eine philosophische Interpretation. Der Schüler sollte seine Gedanken leer machen um so einen beruhigten Geist zu haben und offen für die geistigen Grundsätze des Karate zu sein. Das Karate wurde zum Karate-Do. Ein sich im Karate-Do übender sollte bescheiden, selbstlos und sanftmütig sein. Aber auch, wenn es die Situation erforderte, Mut und Charakterstärke beweisen. Karate-Do wurde 1922 von Gichin Funakoshi in Japan bekannt gemacht. Das Karate entwickelte sich in Japan unabhängig von Okinawa weiter und wurde nach dem Vorbild das Jigoro Kano mit Judo geschaffen hatte, zu einem weltweit verbreiteten Kampfsport.

China
Obwohl die alten Ursprünge des Karate nicht genau bekannt sind, wissen wir doch, dass Bodhidarma der Gründer des Zen-Buddismus, vor ca. 1400 Jahren Techniken benutzte, die dem Karate zu Grunde liegen. Der Legende nach reiste Bodhidarma von Indien nach China, um Buddismus zu lehren. Seine Trainingsmethoden waren so fordernd, dass seine Schüler vor Erschöpfung umfielen. Mit dem Ziel, ihre Stärke und Ausdauer zu verbessern, entwickelte er eine Methode, um Körper und Geist zu trainieren. Seine Trainigsmethode wurde im Kloster des Shaolin Tempels in China unterrichtet, wo die Techniken verfeinert und zu Kampfformen, die heute als Kung Fu bezeichnet werden, entwickelt wurde.

Okinawa
Ab dem 16. Jahrhundert fand das Kung Fu seinen Weg von China nach Okinawa. Dort vermischte es sich mit einheimischen Kampfkünsten, aus denen dann die verschiedenen Stilrichtungen hervorgingen. Während einiger Abschnitte in der Geschichte Okinawas waren der Besitz und das Tragen von Waffen verboten. Doch jedes Verbot bewirkte große Fortschritte in den Techniken des unbewaffneten Kampfes. In diesen Zeiten blühte geheimes Training und die Techniken wurden immer effektiver. Eine Form, in der dieses Wissen weitergegeben wurde, ist die Kata, wie man sie noch heute noch kennt.

Japan
Gichin Funakoshi war der Gründer des Modernen Karate. Er wurde 1868 geboren, begann mit dem Karate im Alter von 11 Jahren und war Schüler der zwei größten Meister dieser Zeit. 1922 wurde Meister Funakoshi ausgewählt, Karate auf der ersten nationalen Sportausstellung in Tokyo vorzustellen. Dies führte zu der Einführung dieser alten Kampfkunst in ganz Japan.

Prinzipien von Karate
Kraft und Dynamik sind elementar beim Einsatz von Schlägen, Tritten und Stößen. Die Technik wird mit maximaler Beschleunigung und absoluter Körperspannung für einen kurzen Moment (Kime) auf einer möglichst kleinen Auftrefffläche ins Ziel gebracht. So wird eine recht wirksame Schocktechnik erzielt. Trotz dieser harten Techniken berücksichtigt das Karate auch das ökonomisch Prinzip, das man grundsätzlich den Angreifer zuerst ins Leere laufen lässt, also der Angriffstechnik ausweicht oder die angreifende Kraft in eine andere Richtung umleitet.

Gürtelsystem

UnterstufeBedeutung
9. Kyu (weißer Gürtel)
8. Kyu (gelber Gürtel)
7. Kyu (orangener Gürtel)
Anfänger, Schnee liegt auf der Landschaft
Der Schnee schmilzt, die gefrorene Erde leuchtet gelb
Die Sonne erwärmt die Erde, sie ist fruchtbar
MittelstufeBedeutung
6. Kyu (grüner Gürtel)
5. Kyu (violetter/blauer Gürtel)
4. Kyu (violetter Gürtel)
Der Samen keimt, ein Pflänzchen kommt
Die Pflanze wächst zum Himmel, sie wird langsam stark
Die Pflanze wächst zum Himmel, sie wird langsam stark
OberstufeBedeutung
3. Kyu (brauner Gürtel)
2. Kyu (brauner Gürtel)
1. Kyu (brauner Gürtel)
Der Baum hat eine starke Borke, er ist jetzt ausgewachsen.
DangradeBedeutung
1. Grad (Shodan)
2. Grad (Nidan)
3. Grad (Sandan)
4. Grad (Yondan)
5. Grad (Godan)
6. Grad (Rokkudan)
7. Grad (Shichidan)
8. Grad (Hachidan)
9. Grad (Kudan)
10. Grad (Judan)
Der Suchende
Am Anfang des Weges
Der Anerkannte Schüler
Der Technische Experte
trainieren/üben
Lehren
Beispiel/Modell
Lehrer
Lehrer
Lehrer

Fachausdrücke

NameBedeutung
Age-Uke
Age-Tsuki
Ashi
Ashi-Barai
Ashi-Uke
Ate-Waza
Awase-Tsuki
Bunkai
Choku-Tsuki
Chudan
Chudan-Uke
Chudan-Tsuki
Dachi
Dan
Embusen
Empi
Fudo-Dachi
Fumikomi
Gedan
Gedan-Uke
Gyaku
Gyaku-Hanmi
Gyaku-Tsuki
Hachiji-Dachi
Haishu
Haishu-Uchi
Haishu-Uke
Haito
Haiwan
Hangetsu-Dachi
Hanmi
Hasami
Hasami-Uchi
Heisoku-Dachi
Hidari
Hineri-Uke
Ippon-Ken
Ippon-Nukite
Jiyu-Kumite
Jodan
Juji-Uke
Kagi-Tsuki
Kake-Uke
Kakato
Kakiwake-Uke
Kakuto
Kamae
Keito-Uke
Keage
Kekomi
Kentsui
Keri-Waza
Kiai
Kiba-Dachi
Kihon
Kime
Kizami-Tsuki
Kokutsu-Dachi
Kosa-Dachi
Kumite
Mae
Mae-Geri
Mawashi-Geri
Migi
Mikazuki-Geri
Mizu-Nagare-Kamae
Morote
Musubi-Dachi
Negashi-Uke
Nakadake-Ippon-Ken
Nami-Gaeshi
Neko-Ashi-Dachi
Nukite
Oi-Tsuki
Osae-Uke
Otoshi-Uke
Renoji-Dachi
Rentsuki
Sanbon-Kumite
Sanchin-Dachi
Seiken
Shuto
Shuto-Uchi
Shuto-Uke
Sochin-Dachi
Tai-Sabaki
Tate
Teisho
Tekubi
Tsukami-Uke
Tsuki
Tsuki-Uke
Uchi-Uke
Uchi-Waza
Uraken
Ura
Ura-Mawashi-Geri
Ura-Tsuki
Ushiro
Ushiro-Geri
Yama-Tsuki
Yame
Yoko
Yoko-Geri
Yori-Ashi
Zanshin
Zenkutsu-Dachi
Abwehr obere Stufe
aufsteigender Fauststoß
Fuß, Bein
Fuß weg fegen
Fußblock
Rammtechniken
U-Stoß
Anwendung der Kata-Techniken an einem Partner
gerader Fauststoß (Grundform)
mittlere Angriffsstufe
Abwehr gegen Angriffe zur Körpermitte
Faustangriff zur Körpermitte
Stand, Stellung
Meisterstufe
Schrittline bei Katas
Ellbogen
Kraftstellung (Sochin Dachi)
Stampftritt
untere Stufe
untere Abwehr
umgekehrt
überdrehte Hüfte
Fauststoß aus der Hüftdrehung
entspannte Bereitschaftsstellung
Handrücken
Handrückenschlag
Handrückenblock
Innenhandkante
Oberarmaußenseite
Halbmondstellung
Oberkörper abgedreht (bei Abwehren)
Schere
Doppelschlag
Innenriststellung
links
nach außen gedrehter Unterarmblock
Einknöchelfaust
Fingerstich
Freikampf
obere Stufe
Kreuzblock
Hakenstoß
Hakenabwehr
Ferse
Keilblock
gebeugtes Handgelenk
Haltung
Hühnchenkopf-Abwehr
nach oben schnappend
aus der Hüfte stoßen
Hammerfaust
Fußtechniken
Kampfschrei
starke Seitwärtsstellung
Grundschule
Brennpunkt der Energie
kurzer Fauststoß an der Seite des vorderen Beines
Rückwärtsstellung
Überkreuzstellung
Kampfübung mit dem Partner
vorne
Fußtritt nach vorne
Halbkreistritt
rechts
Halbmondfußtritt
Stellung "fließendes Wasser"
beide Hände
Normalstellung mit geschlossenen Fersen
Fegeabwehr
Mittelfinger-Einknöchelfaust
Fußabwehr nach innen schnappend
Katzenfußstellung
Fingerspitzenstoß
gleichseitiger Angriffsfauststoß
Preßblock
Block von oben nach unten
L-Stellung
fortlaufend stoßen
Partnerübung mit dreimaligem Angriff
enge Stellung
Stirnfaust
Handkante
Handkantenschlag
Handkantenblock
Kraftstellung
den Körper geschickt bewegen
senkrecht
Handballen
Handgelenk
Greifblock
Stoß
Stoßblock
Abwehr mit dem Innenrad des Armes
Schlagtechnik
Faustrücken
Rücken
Halbkreisfußtritt in Richtung des eigenen Rückens
Fauststoß mit umgedrehter Faust
hinten
Fußtritt nach hinten
weiter U Stoß
Halt
Seite
seitlicher Fußtritt
Gleiten
Wachsamkeit
Vorwärtsstellung

Katas
Kata heißt übersetzt "festgelegte Form". Sie ist die stilisierte Form eines Kampfes gegen mehrere imaginäre Gegner. Katas gibt es in sämtlichen japanischen Budo Künsten und war die einzige Form diese Kunst an die nächste Generation weiterzugeben. Früher war das Ausüben der Kampfkunst verboten und so entwickelten die Meister Katas um ihre Stilrichtungen weitergeben zu können. In den Katas waren die Techniken "verschlüsselt" und wurden nur ausgewählten Schülern offen gelegt. In den Katas kann man sehr viele Aspekte trainieren und erlernen wie z.B. Atmung, Ruhe, Gelassenheit, Sicherheit, Entschlusskraft, Kampfgeist, Rhythmus, durchtrainieren des ganzen Körpers, Harmonie, Ausstrahlung, Koordinationsfähigkeit, Wachheit.

Kata ist die stilisierte Form eines Kampfes gegen mehrere imaginäre Gegner nach genau festgelegten Bewegungsabläufen. Die Kata ist die traditionellste Form des Karate Do. Bis in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts bestand Karate fast ausschließlich aus Kata. Sie stehen nach wie vor im Mittelpunkt unserer Kampfkunst. Katas gibt es nicht nur im Karate. Es gibt sie auch in allen anderen Formen traditioneller japanischer Kampfkünste. Durch die Katas gelangten diese Kampfkünste bis in unsere heutige Zeit. Gerade in den Katas wird der friedliche Grundgedanke des Karate Do deutlich, denn jede Kata beginnt mit einer Abwehrtechnik.

Kata ist geeignet, Beherrschung der Technik und besonders die innere Haltung zu schulen: Atmung, Ruhe, Gelassenheit, Sicherheit, Entschlusskraft, Kampfgeist, Rhythmus. Die Katas sind auch ideal zum Durchtrainieren des ganzen Körpers, weil in ihnen alle Techniken des Karate in ganz genau festgelegter Reihenfolge auftauchen. Vor allem durch das Studium der Katas erlangt man Harmonie und Rhythmus, gelangt zu innerer Gelassenheit, Sicherheit und Ausstrahlung. Die Koordinationsfähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit werden durch das Erlernen und üben von Kata ebenfalls gesteigert.

Untrennbar mit dem üben von Katas ist die Bunkai. Bunkai bedeutet soviel wie "Zersetzung", "Auseinandernehmen". Dahinter verbirgt sich das üben der einzelnen zuvor erlernten Elemente einer Kata mit einem oder mehreren Partnern. Auf einen Angriff erfolgt die Abwehr und der Gegenangriff, wie es die jeweilige Kata vorgibt. Voraussetzung zur richtigen Anwendung (Bunkai) ist das genaue Verständnis der erlernten Techniken in der Kata. Die Bedeutung des Erlernten muss klar sein. So kann es gelingen, zuerst bewusst und später nur noch unbewusst auf mögliche Angriffe zu reagieren. Spätestens jetzt wird deutlich: Kata ist auch Kampf!

NameBedeutungJapanisches Zeichen für KARATE
Taikyoku Shodan
Heian Shodan
Heian Nidan
Heian Sandan
Heian Yondan
Heian Godan
Tekki Shodan
Bassai Dai
Jion
Empi (Enpi)
Kanku Dai
Hangetsu
Tekki Nidan
Jitte
Gangaku
Sochin
Nijushiho
Chinte
Tekki Sandan
Bassai Sho
Kanku Sho
Jiín
Meikyo
Wankan
Unsu
Taikyoku Grundstufe
Heian Grundstufe
Heian Nr. 2
Heian Nr. 3
Heian Nr. 4
Heian Nr. 5
Tekki Nr. 1
"Die Mauer zerstören - groß"
"Liebe [und] Güte"
"Flug der Schwalbe"
"Die Himmelsschau - groß"
"Halbmond"
Tekki Nr. 2
"10 Hände"
"Kranich auf dem Felsen"
"Stärke [&] Ruhe"
"24 Schritte"
"Seltene Hand"
"Tekki Nr. 3"
"Die Mauer zerstören - klein"
"Die Himmelsschau - klein"
"Liebe [&] Schatten"
"Heller Spiegel"
"König [&] Krone"
"Hand in den Wolken"

Die 20 Regeln eines Karateka´s
In Japan werden die von Gichin Funakoshi aufgestellten 20 Regeln des für Karateka angemessenen Verhaltens als Shōtō Nijū Kun (jap. 松濤二十訓, wörtlich die 20 Regeln von Shōtō, wobei Shōtō der Künstlername Funakoshis war) oder als Karate Nijū Kajō (jap. 空手二十箇条, wörtlich die 20 Paragraphen des Karate) bezeichnet.

RegelJapanisch
1. Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.一、空手は礼に初まり礼に終ることを忘るな 。
karate wa rei ni hajimari rei ni owaru koto o wasuru na
2. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.二、空手に先手無し 。
karate ni sente nashi
3. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.三、空手は義の補け。
karate wa gi no tasuke
4. Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.四、先づ自己を知れ而して他を知れ。
mazu jiko o shire shikoshite hoka o shire
5. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.五、技術より心術。
gijutsu yori shinjutsu
6. Es geht einzig darum, den Geist zu befreien.六、心は放たん事を要す。
kokoro wa hanatan koto o yōsu
7. Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit.七、禍は懈怠に生ず。
wazawai wa ketai ni shōzu
8. Denke nicht, dass Karate nur im Dojo stattfindet.八、道場のみの空手と思うな。
dōjō nomi no karate to omou na
9. Karate üben heißt, es ein Leben lang zu tun.九、空手の修行は一生である。
karate no shūgyō wa isshō dearu
10. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.十、凡ゆるものを空手化せ其処に妙味あり。
arayuru mono o karate kase soko ni myōmi ari
11. Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig warm hältst.十一、空手は湯の如く絶えず熱を与えざれば元の水に返る。
karate wa yu no gotoku taezu netsu o ataezareba moto no mizu ni kaeru
12. Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.十二、勝つ考えは持つな、負けぬ考えは必要。
katsu kangae wa motsu na, makenu kangae wa hitsuyō
13. Wandle dich abhängig vom Gegner.十三、敵に因って転化せよ。
teki ni yotte tenka seyo
14. Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab.十四、戦は虚実の操縦如何にあり。
ikusa wa kyojitsu no sōjū ikan ni ari
15. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.十五、人の手足を劔と思え。
hito no teashi o ken to omoe
16. Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.十六、男子門を出づれば百万の敵あり。
danshi mon o izureba hyakuman no teki ari
17. Feste Stellungen gibt es für Anfänger, später bewegt man sich natürlich.十七、構えは初心者に、あとは自然体。
kamae wa shoshinsha ni, ato wa shizentai
18. Die Kata darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil.十八、型は正しく、実戦は別もの。
kata wa tadashiku, jissen wa betsu mono
19. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.十九、力の強弱、体の伸縮、技の緩急を忘るな。
chikara no kyōjaku, karada no shinshuku, waza no kankyū o wasuru na
20. Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem.二十、常に思念工夫せよ。
tsune ni shinen kufū seyo

Magdon-Cup Report 2000

SPIELPLAN

DatumSpielpaarungAustragungsortErgebnis
05.05.00Stilbruch - FC WumNordbrücke III0:7
12.05.00Stilbruch - HaieNordbrücke III0:2
19.05.00Stilbruch - Star ClubNordbrücke II2:8
26.05.00Stilbruch - Torpedo SchließmuskelNordbrücke I6:2
04.06.00Stilbruch - Türkiyem SporNordbrücke III2:6
18.06.00Stilbruch - RoadrunnersBW (Fenepark)1:13
21.06.00Stilbruch - FHBW (Fenepark)0:6
30.06.00Stilbruch - WestsideNordbrücke III6:5

Bericht vom 05.05.00 Stilbruch - FC Wum 0:7
Das erste Spiel verlief gerade zu verworren. Unsere Mannschaft hat in der ersten Hälfte ganz gut zusammen gespielt. Nach 30 min. musste der Libero (Bütte) das Feld wegen einer Verletzung verlassen. Nach der Halbzeit wurde gewechselt. Die Abwehr konnte auf sehr gute Spieler der Gegenmannschaft nicht richtig umschalten. So gingen die Angriffe sehr schnell, schon in der 9 min. wurden vier Tore geschossen. Das Mittelfeld brach zusammen und selbst die Stürmer mussten hinten aushelfen. Es mangelte uns auch an Kondition, Manndeckung und an einer gut funktionierenden Taktik.

Bericht vom 12.05.00 Stilbruch - Haie 0:2
Anfangs waren wir noch ein bisschen von der letzten Niederlage down, aber alle bewiesen ein gutes Zusammenspiel, dank Tim. Er hat uns gezeigt wo man stehen muss. Die Abseitsfalle hat ohne Training geklappt. Durch den Regen war es nicht so einfach den Ball richtig anzunehmen. Er wurde schnell und hart. Dennoch haben wir es unserem Torwart (Pfirre) zu verdanken, der mit Glanzparaden uns keine höhere Niederlage beschert hat. Wir hatten durchaus gute Chancen zu einem Unentschieden, da die 2. Halbzeit wir mehr beherrschten.

Bericht vom 19.05.00 Stilbruch - Star Club 2:8
Zwei Ausfälle gab es vom Vorspiel zu verzeichnen: Bütte und Manne. Somit musste unsere Mannschaft gegen den stärksten Konkurrenten des Turniers alles geben. Der Star Club spielte einen sehr guten Fußball. Sie machten uns das Leben schwer. Durch gutes Zusammenspiel hatten Sie uns unter Kontrolle. Die meisten Tore wurden erst in der 2. Halbzeit erzielt. Dank mancher Einzelaktionen, gelang es uns dann auch zwei Tore zu schießen. Die Torschützen waren: Marco & Tim. Unser Abwehrchef versuchte hinten alles unter Kontrolle zu halten. Das war gegen den Ritterkeller schier unmöglich, denn seit zig Jahren spielt diese Mannschaft zusammen. Nach dem Spiel wurde gegrillt und zusammen zwei Kästen Bier getrunken.

Bericht vom 26.05.00 Stilbruch - Torpedo Schließmuskel 6:2
Ein wirklich schweres Spiel bahnte sich da an. Nicht etwa, weil der Gegner stark sein würde, nein. Unsere Aufstellung war schon Tage vorher geplant. 10 min. vor Spielbeginn waren wir zehn Spieler. Somit keine Auswechselspieler! Die verletzen vom "Haie" Spiel spielten 90 min. mit. Unser Abwehrchef Tim und zwei Mittelfeldspieler haben auch gefehlt. Dieses Spiel war fast zum scheitern verurteilt. 15 min. nach Anpfiff wurde ein Spieler von Torpedo am Knie schwer verletzt. Für uns war das sehr gut, denn ein weiteres Stilbruch Mitglied kam von der Arbeit direkt zum Spiel. Wir waren komplett (zumindest 11 Spieler). Beide Teams wollten einen Sieg. Der Schiedsrichter hatte ein Pfeife, aber er benutzte sie nicht. Bütte (der eh schon verletzt war) wurde von einem bösem Rempler gegen die linke Schulter in der 2. Hälfte ins Krankenhaus gefahren. Es stellte sich heraus, dass die Schulter zum Teil ausgerenkt war. Es war einfach kein schönes Spiel. Der Schiedsrichter (von Torpedo selber) reagierte überhaupt nicht auf viele Fouls. Somit wurde aus einem Spiel ein kleiner Krieg. Spieler schrien sich an und waren verärgert über manche Schiedsrichterentscheidungen. Als wir dann noch einen Ausfall verzeichneten schoss Jogi ein Tor. Ein zweites kam von Marco. Dank unserer Abseitsfalle gelang es dem Gegner oft nicht ihre Spielzüge zu vollenden. Jeder ersehnte sich nach dem Ende von diesem Massaker. Da passierte es! Ein Stürmer von Torpedo hatte 3 min. vor Schluss unseren Torwart Pfirre am linken Fuß erwischt. Bänder ab! Krankenhaus! Spiel aus!

Bericht vom 04.06.00 Stilbruch - Türkiyem Spor 2:6
Einer unserer Angstgegner entpuppte sich nicht als solcher. Wir traten diesmal wieder Vollzählig an mit drei Auswechselspieler. Die Türken gingen mit 1:0 in Führung als Tim unser Libero mit einem Gewaltschuss aus 20 Meter Entfernung ein schönes Tor schoss. Die Türken ließen das nicht lange auf sich sitzen und führten bald mit einem weiteren Tor. Ein schöner Angriff wurde dann von Tim eingeleitet. Ein Zuspiel an Manne der an zwei Spieler vorbei gekonnt nach rechts außen auswich. Eine Flanke in die Mitte an Stefan Marius, brachte vor der Halbzeit den Ausgleich. Wir wussten in dem Moment, dass wir eine gute Chance hatten dieses Spiel noch zu gewinnen, aber es kam mal wieder @nders. Während der 2. Halbzeit haben sich zwei Spieler selber ausgewechselt und Ihre Position war nach der dritten Auswechslung so durcheinander geraten, dass niemand mehr genau wusste wo er stehen muss und welchen Gegenspieler sie nun zu decken haben. Bis die Klarheit darüber siegte, bekamen wir drei Tore hinten rein. Tja, wieder ein Spiel verloren, aber es war ein sehr faires Spiel mit harten Einsätzen und wenigen Fouls.

Bericht vom 18.06.00 Stilbruch - Roadrunners 1:13
Oh je, eigentlich möchte ich gar nichts dazu schreiben, denn so eine hohe Niederlage war nicht eingeplant. Wie es dazu kam? Nun ja, dass ist kurz erklärt. Wir haben schon bis zur Halbzeit 8:0 zurückgelegen bis dann unser Libero Tim kam und hinten alles versuchte kein weiteres Tor mehr zu kassieren, aber es half alles nichts. Die Abwehr hatte viel zu tun, aber bekam oft den Ball hinten nicht richtig heraus. So manche Chancen die wir hatten, wurden nicht verwertet und wir hatten welche. Es fanden keine Doppelpässe und Kombinationen statt. Der Sturm musste viel rennen um an die Bälle zu kommen und das Mittelfeld hatte es ziemlich schwierig durchzukommen. In der 90 min. wurde dann ein Elfmeter wegen eines Fouls von Marco verwandelt, der "Ehrentreffer". Am Vortag zu viel gefeiert?! 🙂

Bericht vom 21.06.00 Stilbruch - FH 0:6

Ich könnte jetzt schreiben, dass es ein gutes Spiel war, weil es Spaß gemacht hat. Stimmt auch. Trotz der Niederlage und nur 10 Mann (ohne Tim). Er ist unser stärkster Mann und leitet die Spielzüge ein. Von den Abschlägen angefangen bis zur Raumdeckung. Wir hatten zudem, dass wir in Unterzahl waren, keine Auswechselspieler! Der Mann des Tages ist auf jeden Fall unser Ersatztorwart. Viele knifflige Situationen meisterte er mit super Glanzparaden. Geleitet von unserem verletzen Torhüter Pfirre, endeten viele Angriffe in den Händen von Mario. Nach dem Spiel setzte man sich zusammen und trank eine Kiste CoolBoarders. Thema der Unterhaltung war, die Deutsche Nationalmannschaft. Sie hatten verloren. Liegt es daran, dass es keinen guten Nachwuchs gibt!? 🙂

Bericht vom 30.06.00 Stilbruch - Westside 6:5
Unser letztes Spiel und unser erster Sieg. Dieses Spiel hätte man filmen sollen, denn wir haben noch mal alles gegeben. Viele unserer Stammspieler haben gefehlt, weil sie auf einem Boarder-Contest waren. Gefährliche Situationen meisterte unsere Abwehr prima. Gutes Abspiel von hinten heraus über das Mittelfeld. Manche Einzelaktionen hätten zwei Tore mehr erbracht. Die Tore: Frank (2), Bütte (1), Kotte (2), Manne (1). Zum Schluss gab es noch ein paar böse Fouls die eigentlich nicht hätten sein müssen, aber wir haben trotzdem gewonnen. Das stimmt uns zuversichtlich für das nächste Jahr, denn dann sind wir wieder dabei. Das wurde natürlich kräftig gefeiert mit einer Grillparty und den Star Club Soccers vom Ritterkeller, die die Meisterschaft gewannen.

ZUSAMMENFASSUNG
Der Magdon-Cup hat uns allen viel Spaß gemacht und gezeigt, dass man auch wenn man verliert nicht unbedingt als Verlierer dastehen muss. Jeden Sonntag wurde trainiert und der Spaß stand dabei immer im Vordergrund. Jeder weiß wo er sich verbessern kann. Spielzüge, Pässe, Ballannahmen und Flanken müssen mal ausgiebig trainiert werden. Talent ist trainierbar.

TORSCHÜTZEN

NameAnzahl
Marco2
Tim2
Frank2
Kotte2
Manne1
Bütte1
Jogi1
Marius1

Magdon-Cup Report 2001

SPIELPLAN

DatumSpielpaarungAustragungsortErgebnis
13.05.01Stilbruch - RoadrunnersBundeswehr0:6
20.05.01Stilbruch - Torpedo SchließmuskelNordbrücke2:6
23.05.01Stilbruch - FHBundeswehr2:4
01.06.01Stilbruch - WumNordbrücke3:17
10.06.01Stilbruch - Türkiyem SporNordbrücke2:10
16.06.01Stilbruch - KroatiaEdelweiß4:6
29.06.01Stilbruch - Star ClubNordbrücke2:12
06.07.01Stilbruch - Westside SoccersNordbrücke1:9

Bericht vom 13.05.01 Stilbruch - Roadrunners 0:6
Trotz der Niederlage war unser erster Spieltag recht gut. Mit neuen Spielern und neuen Trikots sind wir nicht mit hängendem Kopf vom Platz gegangen. Gegen eine Mannschaft die seit 10 Jahren zusammen spielt ist es schwer anzukommen. Unsere Spielzüge endeten meistens bei dem Libero von den Roadrunners. Da hatten es unsere Stürmer sehr schwer. Doppelpässe kamen oft nicht beim Spieler an und wenn, dann ging man nicht "zum" Ball. Ein Tor wäre aber schon drin gewesen. 🙂

Bericht vom 20.05.01 Stilbruch - Torpedo Schließmuskel 2:6
Unser zweites Spiel verlief fast wie das erste, bis auf den Unterschied das wir zwei Tore geschossen haben oder besser gesagt Bütte & Marco und das in nur zwei Minuten. Es gab einen Elfmeter für Torpedo und ein unglückliches Eigentor unsererseits. Der Wille war da, aber der Geist zu schwach oder besser gesagt die anderen waren einfach besser. Ohne unseren Torwart Pfirre, hätten wir eine noch höhere Niederlage erlebt.

Bericht vom 23.05.01 Stilbruch - FH 2:4
Zu Beginn ein sehr guter Start lies das Spiel ganz gut für uns aussehen. Zwar mussten wir zusehen wie die andere Mannschaft uns davon liefen, aber da die Abschlüsse nicht von Erfolg kekrönt waren, kamen wir auch nicht schnell in Rückstand. Einsatz war gefragt, jedoch als es grober wurde, griff der Schiedsrichter zu einer gelben und auch einer roten Karte. Jogi musste vom Spielfeld. Wir waren knapp daran das Spiel noch mal zu kippen, jedoch verloren wir an Kraft und auch Geschwindigkeit. Somit kassierten wir noch mal zwei Tore und verloren leider das Spiel. Tore?

Bericht vom 01.06.01 Stilbruch - Wum 3:17
Wir haben gut angefangen und Lothar schoss in den ersten fünf Minuten ein Tor. Hey, wir führen. Tor halten und ja keins einkassieren, hieß nun die Devise. Der Gegner hatte viel Spielraum. Dies führte zu einer hohen Niederlage. Es gab noch einen Elfmeter, den Bütte super verwandelte. In den letzten Spielminuten gab es noch einen Konter durch Jogi und durch einen Pass nach innen schoss Manne zum Schluss noch ein Tor.

Bericht vom 10.06.01 Stilbruch - Türkiyem Spor 2:10
Heute hat die Mannschaft einen guten Teamgeist gezeigt und ein schönes Spiel geliefert. Die Wetter-Bedingungen waren schlecht, denn es hat geregnet und der Ball war aalglatt. Die 1. Halbzeit verlief ganz gut. In der 2. Halbzeit hatten wir uns durch gute Kombinationen ein paar Chancen herausgespielt. Jochen hatte seine genutzt und durch ein schönes Kopfballtor (?) einen Treffer erzielt. In den letzten Minuten verwandelte Marco einen gezielten 15 Meter Schuss.

Bericht vom 16.06.01 Stilbruch - Kroatia 4:6
Ein schnelles Spiel, wieder bei strömenden Regen. Erst führten die Kroaten mit 4:0, dann schoss Kotte zwei Tore und durch ein Foul an Jogi einen Elfmeter, den er auch super verwandelte. Als es dann durch ein Gegentor 5:3 stand, ringt sich Frank durch und erzielt das 5:4. Der Gegner hatte keine Auswechselspieler dabei und ermüdete langsam, blieb aber weiterhin gefährlich. Leider verwandelten wir unsere sehr guten Chancen nicht und wie es kommen musste, bekamen wir leider noch ein Tor rein. Bei dem 6:4 blieb es dann auch. Wir hatten wenig Abwehrprobleme und das Mittelfeld war gut sortiert, nur mit dem Abschluss haperte es.

Bericht vom 29.06.01 Stilbruch - Star Club 2:12
Traumhaftes Wetter für ein Fußball Spiel. Wir wussten, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen werden, aber wir haben trotzdem alles gegeben und dies konnte man auch am Schweiß sehen, der uns runter floss. Chancen hatten wir zwar auch, aber leider hat uns das Quäntchen Glück gefehlt. In der ersten Halbzeit schoss Fabio ein schönes Tor und in der 2. Halbzeit war es Hannes, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort stand. Er war es auch mit einer super Aktion, als nämlich kein Mann mehr im Tor war und er als letzter Mann einen kommenden Ball mit den Händen fing. Wir hatten ja sonst nicht viel zu lachen, aber da schon. Unserer Spiel war ganz ordentlich. Jeder Stand auf seinem Posten, den er auch gut verteidigte, aber, was will man einer Mannschaft wie dem Ritterkeller entgegen bringen? Sie waren eindeutig besser am Ball und liefen uns im wahrsten Sinne davon. Obwohl sie vom Alter her, um einiges hätten langsamer sein müssen! 🙂 Als das Spiel zu Ende war, wurde der Grill angeschmissen.

Bericht vom 06.07.01 Stilbruch - Westside Soccers 1:9
Letztes Spiel, letztes Glück. Der Platz war, durch die letzten heißen Tage sehr trocken und somit rutschig geworden. Die Seitenlinien waren gar nicht mehr ersichtlich, aber man war fair, denn wir hatten keinen Schiri. Uns fehlten ein paar Stammspieler und auch Auswechselspieler. Viele Chancen wurden vergeben und nur eine genutzt durch Manne, der den Ball nur noch mit dem Knie Reintragen musste. Es wurde sehr gut gespielt. Fabio leitete die Spielzüge ein und durch Kotte wurden wir auch gefährlich. Wir hatten uns angestrengt, aber es hat halt nicht gereicht.

ZUSAMMENFASSUNG
Im Gegensatz zum letzten Jahr, haben wir uns doch gesteigert. Wir sind noch ein bisschen zu langsam für die anderen Mannschaften. Im TRAINING könnte man Doppelpässe und Technik lernen. Es hat uns wieder Spaß gemacht, aber es gibt Spieler die Kritik nicht vertragen und persönlich werden. Kraftausdrücke haben da nichts verloren. Eine Mannschaft braucht Disziplin.

TORSCHÜTZEN

NameAnzahl
Marco3
Kotte3
Manne2
Lothar1
Jochen1
Mario1
Fabio1
Hannes1
Frank1

Magdon-Cup Report 2002

SPIELPLAN

DatumSpielpaarungAustragungsortErgebnis
08.05.02Havana Boys - FHBundeswehr1:4
26.05.02Havana Boys - Ikarus ThingersPost SV3:2
29.05.02Havana Boys - FC WumBundeswehr8:3
16.06.02Havana Boys - Torpedo SchließmuskelNordbrücke2:4
21.06.02Havana Boys - Türkiyem SporNordbrücke5:7
28.06.02Havana Boys - FC BallermannNordbrücke2:0

Bericht vom 08.05.02 HAVANA BOYS : FH 1:4
Mit neuen Spielern und einem neuen Mannschaftsführer (Andi) haben wir uns Neue Ziele gesteckt. Es begann gut, mit einer festen Abwehr und schnelle Stürmer. Unser Mittelfeld hatte es nicht leicht gegen so schnelle Angreifer. Nach 28 min. verwandelte der Gegner ein Tor. Kurz vor der Halbzeit bekam Angelo einen schönen Pass von Daniele, der nur noch den Torwart vor sich hatte. Schuss und Tor! 1:1 - Halbzeit. Die Lunge der Raucher war deutlich zu höhren. 2 Spieler wurden ausgewechselt. Weiter geht´s! Wir hatten deutliche Chancen, aber keine verwandelt. Der Gegner hingegen bekam einen Elfmeter (ohne Rote Karte) und schoss in kurzen Abständen noch 2 Tore. Fazit: Genauere Pässe und Ballannahmen haben in unserem ersten Spiel gefehlt, aber bis zum nächsten ist ja noch Zeit.

Bericht vom 26.05.02 HAVANA BOYS : IKARUS THINGERS 3:2
Der Schiedsrichter achtete auf alles ganz genau. Er legte sogar Wert darauf, dass die Spieler zu Beginn einlaufen und die Hemden dabei in der Hose waren. Ansonsten Pfiff die Pfeife auch des öfteren mal daneben. Nun aber zum Spiel. Die Russen machten am Anfang ganz schön Druck und durch die Schnelligkeit der Stürmer und unserer Unachtsamkeit bekamen wir zwei dumme Tore rein. Kurz vor der Halbzeit erziehlte Fabio ein schönes Tor, dass uns wieder hoffen lies. Es wurde heftiger und kleine Steitigkeiten unterband der Schiri schnell. Eine gelbe Karte für Meckern an einen Russen gab es auch. Nach einem Foulelfmeter, den Marco souverän verwandelte, sah es aus als ob wir es zu unseren Gunsten nochmal ändern könnten. Wir machten alles richtig. Hinten zu und vorne auf. So bekamen wir die eine und andere Chance. Die Chancen der Russen nahmen ab und unsere zu. Da passierte es! Jogi hatte einen Freistoss wunderbar ins Tor gelenkt. Unser erster und hoffentlich nicht letzter Sieg!

Bericht vom 16.06.02 HAVANA BOYS : FC WUM 3:8
Wir hatten uns viel vorgenommen für dieses Spiel. Wir wussten, dass wir sie nicht besiegen würden, aber wir wollten zumindest ein unentschieden oder nicht so hoch wie letztes Jahr verlieren. Es ist uns gelungen. Die erste Halbzeit war tadellos. Unsere Chancen wurden ausgenutzt und wir haben gut mit gehalten. Leider reichte es nicht ganz für die zweite Halbzeit, aber wir haben alles gegeben. Unser Mittelfeld war gut und hat den Ball rollen lassen. Gute Kombinationen im Sturm führten, dass durch Daniele und Fabio ein schönes Tor gelang. Auch der Freistoss durch Jogi, brachte wieder uns voran. Ein Eigentor und kleinere Patzer in der Abwehr müssen leider auf unser Konto gehen. Wir haben ja noch drei Spiele vor uns.

Bericht vom 16.06.02 HAVANA BOYS : TORPEDO 2:4
War selber nicht dabei, aber laut Berichten zufolge, hatten wir mehr vom Spiel als Torpedo. Diese hatten mit 25 Meter Weitschüssen zwei Tore erziehlt, die fast (!) unhaltbar waren. Wir bekamen nach einem Foul an Fabio, einen Elfmeter zugesprochen, den Jogi verwandelte. Das Spiel verlief gut, aber wir konnten das Spiel wohl nicht für uns entscheiden. Bei einer guten Flankenreingabe machte unser Daniele noch ein schönes Kopfballtor. Weitschüsse trainieren? 🙂

Bericht vom 21.06.02 HAVANA BOYS : TüRKSPOR 5:7
Unser Torwart war wegen fehlens ersetzt worden. Somit hatten wir schon mal ein Handicap. Aller Anfang war schwer. Erst als es doch schon 0:3 gegen uns Stand, wurden wir wach und haben ins Spiel gefunden. Die erste Halbzeit war geprägt durch oft zu schlechtes Zuspiel und zu lange Bälle. Einwürfe kamen oftmals gar nicht an. Auch wurde oft zu eigensinnig gespielt. Doppelpässe waren so gut wie gar nicht vorhanden und doch gab es auch Lichtblicke die hoffen liessen. Daniele schoss ein kekontes Tor. Auch Fabio hatte Erfolg mit einem super Solo. Dann kam auch mal Angelo mit einem Konter durch. Die zweite Halbzeit war besser. Alle Spieler gaben bei der schwülen Hitze ihr bestes. So manch gute Chance wurde zwar vergeben, aber später wieder gut gemacht. Marco hatte vom Anspielpunkt einfach mal aufs Tor gehalten und... Tor! Da mussten sogar die Türken schmunzeln. Leider bekamen wir viel zu schnell wieder ein Gegentor, dass machte es uns nicht gerade leichter. Wir nahmen uns zusammen und versuchten einen Ausgleich. Gelang uns aber nicht ganz. Die eine oder andere Chance hätte man besser nutzen können. Am Ende wollte es Fabio noch mal wissen und spielte 4 Gegnspieler schwindlig und traf nochmal zum Ende hin.

Bericht vom 28.06.02 HAVANA BOYS : BALLERMANN 2:0
Die Mannschaft motiviert erschienen und gesiegt, mental zumindest!

TORSCHÜTZEN

NameAnzahl
Fabio4
Daniele3
Jogi3
Angelo2
Marco2

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