Socials

Im Jahr 2025 wird die weltweite Zahl aktiver Nutzer von Social-Media auf etwa 5,41 Milliarden geschätzt, was rund 65,7% der Weltbevölkerung entspricht. Täglich verbringen die Menschen über 2 Stunden auf verschiedenen Plattformen, die nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch als Informationsquelle und zur Meinungsbildung dienen. Für die Erstellung von Inhalten ist es entscheidend, die Zielgruppen sowie ihre Bedürfnisse und Verhaltensweisen auf den einzelnen Plattformen zu verstehen. Fehlendes Zielgruppendenken kann dazu führen, dass Inhalte im Überfluss an Informationen untergehen.

NUTZER

YouTube dominiert als Plattform, insbesondere im Alter von 18-29 Jahren, wo 95% aktiv sind. Auch die Altersgruppe der 30-49 jährigen nutzt YouTube intensiv, während die älteren Generationen überwiegend Facebook nutzen, was bei den 50-64 jährigen um die 70% Erreichbarkeit hat. Instagram spricht hauptsächlich die jüngeren an, während TikTok vor allem bei den 18-29 jährigen beliebt ist. LinkedIn hat einen beruflichen Fokus und zieht hauptsächlich die 25-34 jährigen an. Pinterest erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit und wird stark von der Gen Z genutzt, die nach Inspiration und Planung sucht.

ZIELGRUPPEN

Die Suchintention der Nutzer zeigt ein klares Muster. Jüngere Menschen verwenden Social Media vorwiegend zur Unterhaltung, zum Entdecken von Trends und zur schnellen Inspiration, während ältere Zielgruppen eher nach Nachrichten und Informationen suchen. Unabhängig vom Alter nutzen viele Plattformen, um Produkte zu vergleichen und Kaufentscheidungen vorzubereiten. Das Verständnis dieser Intentionen ist für Unternehmen wichtig, da sie die digitale Customer-Journey prägen.

INHALTE

YouTube gilt als größte Lern- und Rechercheplattform mit aktuell über 2,5 Milliarden Nutzern. Hier sind Inhalte erfolgreich, die spezifische Fragen beantworten, wie Tutorials oder Produktvergleiche. Facebook bleibt bei erwachsenen und älteren Nutzern stark und eignet sich gut für lokale Communities. Instagram lebt von visueller Inspiration, während TikTok mit dynamischen Clips und Authentizität junge Zielgruppen anspricht. LinkedIn konzentriert sich auf Fachwissen und B2B-Kommunikation, während Pinterest für Ideensuche und Einkaufsplanung genutzt wird.

STRATEGIEN

Die Auswahl der richtigen Plattformen muss mit der Social Media Strategie des Unternehmens übereinstimmen. Um Bekanntheit zu steigern, sind Instagram, TikTok und YouTube effektiv, während Facebook-Gruppen und Instagram-Stories den Community-Aufbau fördern. Expertise kann durch LinkedIn und YouTube gezeigt werden, und Unterstützung bei Kaufentscheidungen bieten Pinterest und Instagram. Es ist sinnvoller, sich auf 1-2 Kanäle zu konzentrieren, um diese intensiv zu bespielen, anstatt auf vielen Plattformen nur halb präsent zu sein.

KENNZAHLEN

Ein kontinuierliches Testen und Messen der Social Media Aktivitäten ist unerlässlich, um Erfolge zu beurteilen. Wichtige Kennzahlen umfassen Klickrate, Interaktionen, Intent-Signale sowie Conversion-Raten. Veränderungen innerhalb der Plattformen und Trends erfordern eine ständige Optimierung der Strategien, um die Relevanz zu bewahren.

FORMATE

Um die Erwartungen der Zielgruppe zu erfüllen, sollten Formate und Inhalte passgenau gestaltet werden. Effektive Formate umfassen kurze Lernvideos auf TikTok, inspirierende Moodboards auf Pinterest, Entscheidungshilfen auf LinkedIn und Community-Interaktionen auf Facebook. Cross-Format Inhalte, wie kombinierte YouTube-Videos mit kurzen Instagram-Reels, können besonders wirkungsvoll sein. Bei der Erstellung von Content sollte ausreichend Platz eingehalten werden, um Text-Überschneidungen zu vermeiden. Bei Facebook oder Instagram Reels und Stories sind es 14% oben, 6% seitlich, 20-40% unten. Im Meta Werbeanzeigenmanager lassen sich diese über die Option „Hinzufügen von Logo- und Text-Overlays“ > „Raster für Text-Overlays“ einschalten. Dabei wird einem eine „Safe Zone“ angezeigt, zum vermeiden von Content-Überschneidungen.

WERBUNG

VORGABEN

HASHTAGS

  • Facebook Hashtag-Limit: 1-3
  • Instagram Hashtag-Limit: 3-5
  • Hashtags verbessern nicht die Sichtbarkeit
  • Hashtags wie „#viral“ verschlechtern die Performance
  • Hashtags sind keine Reichweiten-Booster, sie helfen nur bei der Suche
  • Hashtags wie ein Ordnungssystem für Themen sehen mit Relevanz zum Content

UHRZEITEN

  • Instagram: Mo., Mi., Do. > 6-8 Uhr, 11-13 Uhr, 17-21 Uhr
  • Facebook: Do. – So. > 9 Uhr, 13-15 Uhr, 18-21 Uhr
  • YT: Do. – Fr. > 12-16 Uhr / Sa.-So. > 9-11 Uhr
  • X: Mo. – Fr. > 8-10 Uhr, 12 Uhr, 18-21 Uhr
  • LinkedIn: Di.- D o. > 8-12 Uhr, 16-18 Uhr
  • Pinterest: Sa. – So. > 20-23 Uhr
  • Xing: Di. – Do. > 17-18 Uhr

REICHWEITE

  • Bei allen über guten Content und Konsistenz
  • Performance durch starke Hooks und echte Connections
  • Content wird anhand Sprachmuster, visuelle Elemente und Nutzerverhalten analysiert
  • Videos direkt auf die Plattform hochladen (Reichweite wird durch Links zu anderen geschwächt)