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updated @ 08.11.18

10 Gründe für Webpräsenz

Es gibt zahlreiche Klein- und Mittelständische Firmen, die noch nicht im Web präsent sind. Ein Profil bei Facebook, Xing oder Google+ ist kein Internetauftritt. Ein eigener Webauftritt ist zielsicher, verfügt über geringe Betriebskosten und ausgefeilte Statistiken. Für bestehende oder potentielle Kunden sind Informationen rund um die Uhr verfügbar. Eine Internetpräsenz zeigt zudem Vertrauen, Kundennähe und steigert den Bekanntheitsgrad. Diese Eigenschaften spiegeln sich auf eine Organisation oder Firma ab. Ebenso ist die Logo-Gestaltung, Design der Geschäftsausstattung oder ein Mailing, wichtige Faktoren für den Schlüssel zum Erfolg. Durch soziale Netzwerke wird das Umfeld erweitert und gewinnt Aufmerksamkeit. Hier sind 10 überzeugende Gründe, wann und vor allem warum eine Webpräsenz von Vorteil ist.

  1. Marke aufbauen
    Ein wichtiger Grund für ein Onlineangebot ist definitiv seine persönliche Marke aufzubauen und diese im WWW zu veröffentlichen. Ob nun als kreativer Kopf im 3D Bereich oder für eigene Produkte. Mit Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, Xing, Instagram, Google+, Soundcloud oder einem YouTube Kanal, wächst der eigene Bekanntheitsgrad. Dies sorgt zugleich für mehr Reichweite, Effektivität und zeigt, Sie sind Up-To-Date. Dazu kommen evtl. noch Werbematerial wie Prospekte oder Flyer.
  2. Sich präsentieren
    Dies kann als Beispiel für eine Band um mehr Auftritte oder Alben zu verkaufen, ein einfaches Portfolio sein. Sie kontrollieren was veröffentlicht wird und Sie bestimmen den Inhalt der Online angeboten wird.
  3. Zugang gewährleisten
    Die eigene Arbeit oder Produkte anderen zugänglich zu machen hat den Vorteil, sich von anderen zu unterscheiden. Dabei spielt es keine Rolle um welches Produkt es sich handelt. Wenn Ihr Arbeitstag endet, stehen Informationen für bestehende und potenzielle Kunden weiter zur Verfügung.
  4. Glaubwürdigkeit etablieren
    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich zu etablieren. Sie können Referenzen angeben, Anleitungen zugänglich machen oder Kundenmeinungen veröffentlichen.
  5. Wettbewerb verfolgen
    Potenzielle Kunden suchen im Web nach Dienstleistungen und eine Suchmaschine zeigt Ergebnisse an. Wenn Sie nun keinen Internetauftritt haben, dann verlieren Sie Kunden an die Konkurrenz.
  6. Netzwerk ausbauen
    Durch Ihre Präsenz im Web, bleiben Sie in Kontakt und erweitern Ihr Netzwerk. Sie selbst bauen Ihr Publikum auf und Fans helfen Ihnen dabei zu wachsen.
  7. Kostenvorteil nutzen
    Zeit und Geld ist ein wichtiger Nebenfaktor. Als Plattform für Verkauf oder Marketing angeboten, werden im Vergleich andere Werbeinvestitionen höher ausfallen.
  8. Kontrolle besitzen
    Eine professionell und modern gestaltete Internetpräsenz sollte Qualität, Seriosität und Kompetenz ausstrahlen. Der Inhalt sollte übersichtlich, ansprechend, informativ, aktuell und lesbar sein. Visuell verstärkt wird dies durch passend hochwertige Bilder. Einige Fertigbaukästen scheitern bereits am Design, wichtigen Anpassungsmöglichkeiten oder diversen Plug-In Erweiterungen. Mit modernen CMS-Systemen ist eine Selbstpflege gewährleistet und es können spezielle Anpassungen vorgenommen werden.
  9. Dienste nutzen
    Sie nutzen Facebook, Instagram, Twitter? Das ist toll, reicht allerdings selten aus. Das Problem, nicht jeder nutzt soziale Netzwerke um an Informationen zu kommen. Oft erreichen Sie andere Menschen Online nur über einen Internetauftritt.
  10. Fertigkeiten erlernen
    Es fordert von einem auch in der Lage zu sein, Neue Dinge zu lernen. Am Anfang mag es schwierig sein, später macht es Spaß!

10 Gründe für WordPress

Jede Firma sollte in eine Webseite investieren, es ist die Basis um Kunden direkt zu erreichen und Ihr Unternehmen in ein modernes Licht zu rücken. Dadurch wird nicht nur Ihr Image nach außen getragen, Sie gewinnen damit das Vertrauen potenzieller Kunden und nutzen die Platform für Prozesse, Bestellverfahren, Marketing oder Präsentation. Gleichzeitig geben Sie Auskunft über Leistungen, Projekte und Aktionen. Dabei geht es nicht nur um die Realisierung, sondern auch um PR und Social Media. Smartphones und Tablets werden immer häufiger benutzt um an Informationen zu gelangen, daher sollte eine Webseite den aktuellen Standards entsprechen und sich an Technik und Optik orientieren. Dazu bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit über WORDPRESS (CMS = Content Management System), Inhalte schnell und selbst zu ändern.

  1. WordPress ist Open Source
    Egal, ob als Blog, Shop oder Intranet – überall nutzen Menschen WordPress. Der große Vorteil von WordPress ist, dass es Open Source ist. Darum wird es häufiger genutzt als jedes andere CMS. So ist der Marktanteil aller Webseiten, die auf Basis von WordPress laufen, bereits über 30% (w3techs). WordPress ist dabei nicht nur für private Nutzer geeignet, sondern auch für Unternemen. Beipielsweise setzen internationale Unternehmen und Agenturen auf das Open-Source-CMS und betreiben erfolgreich performante Webseiten. Und das sind nicht nur einfache, sondern traffic-stärkste Webseiten. Weil WordPress zuverlässig und stabil ist und man es einfach bedienen kann, wird es weltweit auf High-Traffic-Webseiten eingesetzt. Und dabei ist es ganz gleich, ob Nachrichtenportal, Fahrzeughersteller oder Software-Anbieter.
  2. WordPress ist stabil und sicher
    Wegen des offenen Quellcodes wird WordPress dauernd von hunderten Freiwilligen auf Schwächen hin geprüft und verbessert. Außerdem kümmert sich ein Sicherheitsteam um Beta-Tests. Die Schnittstellen für Plugins und Themes haben viele Funktionen, um die Eingaben von Nutzern abzusichern. Sie fangen schlecht programmierten Code häufig ab. Die Core-Entwickler behandeln das Thema Sicherheit mit höchster Priorität.
  3. WordPress ist zuverlässig
    Bei der weiteren Entwicklung von WordPress achtet jeder Entwickler darauf, dass bestehende externe Anwendungen lauffähig bleiben. Darum funktioniert ein Layout (Theme) von 2005 auch heute noch. Wegen der vielen Nutzer wird WordPress sehr genau getestet, auch unter ungewöhnlichen technischen Rahmenbedingungen. Automattic, die Firma hinter wordpress.com, bezahlt mehrere Entwickler, die sich nur um die Arbeit am Code kümmern. Dadurch ist eine ständige Entwicklung garantiert. Aufgrund des breiten finanziellen Interesses an WordPress würde es selbst dann weitergepflegt, wenn die jetzigen Core-Entwickler ausstiegen. Daher ist ein »Einschlafen« von WordPress nahezu unmöglich.
  4. WordPress ist flexibel
    WordPress basiert auf einer Architektur, die man zu 100% an die eigene User Story angepassen kann – sowohl im Backend als auch im Frontend. Die Ausgabe (das Layout) wird von Themes übernommen, die mit einem Klick aktiviert oder gewechselt werden können. Plugins können die Grundfunktionen erweitern, abschalten oder ersetzen. WordPress läuft auf allen aktuellen Webservern wie Apache, Microsoft IIS oder Nginx. Die Nutzertabellen können in einer separaten Datenbank laufen. Der Anschluss an andere Systeme ist somit sehr einfach. Wegen zahlreicher Schnittstellen kann man mit WordPress fast jede Anwendung umsetzen: ein Reiseportal, ein Forum, eine Community oder einen Shop. Aber alles zusammen ist genauso möglich.
  5. WordPress ist effizient
    Mit einer Installation kann man unbegrenzt viele Domains betreiben. Dieses Feature heißt »Multi-Site«. Hiermit kann man alle Webseiten mit einer Oberfläche verwalten, während die Ausgabe für die Besucher separat erscheint. Ein Theme kann von beliebig vielen Child-Themes als Vorlage genutzt werden. Dadurch lassen sich Code und Bilder erneut verwenden. Außerdem kann man ein Logo oder eine Schrift mit einer Zeile Code im Parent-Theme ändern. Ein Theme- oder Pluginverzeichnis kann von mehreren Installationen zugleich genutzt werden. So lassen sich Updates schnell und günstig einspielen. Außerdem können Nutzertabellen in mehreren Installationen zusammen verwendet werden.
  6. WordPress ist mehrsprachig
    Der Kern von WordPress wurde in mehr als 70 Sprachen übersetzt. Dabei gibt es für manche Sprachen mehrere Übersetzungen. Für Deutsch gibt es beispielsweise eine Du- und eine Sie-Version. Per Plugin kann jeder Nutzer die Sprache für die Administration verwenden, die er am besten spricht. Das ist unabhängig von der Sprache der Ausgabe. Mehrere Seiten einer Multi-Site-Installation können über das Plugin MultilingualPress so verknüpft werden, dass jede Seite für eine Sprache steht. Mit einem Klick kann man außerdem zu jeder Einzelseite die alternativen Sprachausgaben finden. Jedes Plugin und jedes Theme kann leicht übersetzt werden. Bestehende Texte in anderen Sprachen kann man leicht anpassen und ersetzen.
  7. WordPress ist schnell
    In Projekten konnten wir PageSpeed-Werte mit bis zu 99 von 100 möglichen Punkten erzielen. Diese hohen Werte kann man durch verschiedene Anpassungen erreichen. Das System erkennt automatisch, ob eine große Nutzerdatenbank besteht und passt die Datenbankabfragen darauf an. Mit einer flexiblen Caching-Schnittstelle kann man das Zwischenspeichern wiederholter Aufrufe exakt an die Bedingungen der jeweiligen technischen Umgebung anpassen. Möglich sind Opcache, Objektcache, Filecache oder die Einbindung eines CDN in beliebiger Kombination. WordPress verzichtet auf Sessions, denn diese erschweren jedes Caching. Eine weitere Besonderheit ist, dass im Templatesystem reines PHP und keine zusätzliche Templatesprache eingesetzt wird, wie es in anderen Systemen üblich ist. Dadurch werden die Scripte sehr schnell ausgeführt.
  8. Google liebt WordPress
    WordPress bringt für schöne URLs sowohl eine Oberfläche mit als auch eine interne Schnittstelle, die Rewrite API. Darüber kann man auch eigene URL-Muster definieren. Spezielle Metadaten im HTML-Kopf kann man beliebig einfügen und anpassen. Das gilt auch für XML-Sitemaps: Über Plugins oder eigene Abfragen an die Datenbankschnittstelle lassen sich normale Sitemaps oder Video-Sitemaps erstellen. WordPress erstellt automatisch und ohne Plugins eine robots.txt. Jedoch kann man auch eine eigene einsetzen oder die von WordPress erzeugte anpassen. Die vielen Entwickler bauen aktuelle Trends schnell in WordPress ein.
  9. Keine Gebühren für WordPress
    WordPress selbst kostet nichts. Ebenso sind viele Plugins und Themes kostenlos. Experten fürs Programmieren und Gestalten gibt es fast überall, denn WordPress hat weltweit die größte Entwicklerszene für ein CMS. Außerdem bieten viele Schulungen für WordPress an. Wegen der geringen technischen Ansprüche kann man es überall installieren. Denn man braucht nur mindestens PHP 5.2.4 und MySQL 5.0. Weiterhin fallen für PHP und MySQL keine Kosten für eine Lizenz an. Zudem läuft beides auch auf freien Systemen wie Linux.
  10. WordPress ist einfach zu bedienen
    Das Interface ist sehr nutzerfreundlich und wird laufend verbessert, denn die Oberfläche zum Schreiben neuer Inhalte sieht wie ein einfaches Word aus. Des Weiteren dauert das Aktivieren neuer Nutzer, Themes oder Plugins nur wenige Klicks. Inhalte können auch mit externer Software, beispielsweise per Windows Livewriter, E-Mail oder mobiler App, eingepflegt werden.

Die Geschichte des Internet

Erfinder des Internet
Auch wenn die meisten Menschen erst im Laufe der 90er Jahre zum ersten Mal vom Internet gehört haben, ist die Idee zum Aufbau eines weit verzweigten, unabhängigen Netzwerks zum Austausch von Daten schon über 30 Jahre alt. Das Internet wurde eigentlich zu militärischen Zwecken entwickelt, und zwar nach jahrelangen Forschungen von der ARPA (Advanced Research Project Agency), einer Unterorganisation des US-Verteidigungsministeriums: deswegen wurde dieses Netz auch damals ARPAnet genannt. Auf Deutsch: Vorteil eines wissenschaftlichen Projektes. Hauptziel: ein Netzwerk zu schaffen, das weltweit verteilte Computer miteinander verbindet und auch dann noch funktioniert, wenn Teile des Netzes ausfallen.

Die Grundidee zum Internet
Das Internet ist in seinen Ursprüngen ein Ergebnis des sogenannten Kalten Krieges zwischen den beiden Weltmächten USA und UdSSR. Ende der 60er Jahre wollte das amerikanische Verteidigungsministerium, vor allem im Fall eines atomaren Angriffs, militärische Daten besser geschätzt haben. Die Idee war, die Daten in mehreren, weit voneinander entfernten Rechnern abzulegen und diese jederzeit von irgendeinem dieser Rechner aktualisieren und abrufen zu können. Falls ein Rechner durch einen Angriff zerstört würde, sollte das Netzwerk weiter funktionieren.

1969: Das Militär- und Forschungsnetzwerk ARPA-Net
Die Lösung war ein elektronisches Datennetz, dessen Rechner über mehrere Wege mit anderen Rechnern kommunizieren konnten. Das Projekt wurde von der militärischen Abteilung Advanced Research Projects Agency (ARPA) im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums entwickelt. Das daraufhin so genannte ARPANet bestand 1969 aus gerade mal vier miteinander vernetzten Computern an verschiedenen Universitäten in Kalifornien und Utah.

1972: Das ARPA-Net als Wissenschaftsnetzwerk
Drei Jahre später waren bereits 40 Rechner von militärischen Einrichtungen bis zu Forschungsanstalten und Universitäten an das Netzwerk angeschlossen. Denn die offene Struktur des Netzes erlaubte es neben den Militärs auch Wissenschaftlern, sich in das Netz einzuklinken. Diesen ging es vor allem um Datenaustausch zwischen verschiedenen Forschungseinrichtungen. Wissenschaftlern der Universitäten konnten über das ARPA-Net ihre Forschungsergebnisse zur Verfügung stellen und abrufen. Je mehr Computer an das Netz angeschlossen waren, desto dringlicher wurde die Einführung eines einheitlichen Standards zur Datenübertragung. Einen solchen Standard nennt man ein Protokoll. Es sollte unabhängig vom Computersystem, dem Übertragungsweg und der Übertragungsgeschwindigkeit funktionieren. So wurden bereits 1973 das Transmission Control Protocol (TCP) und das Internet Protocol (IP) eingeführt, die einen vollständigen und fehlerfreien Datenaustausch gewährleisten. Dieser Datenübertragungsstandard gilt fast unverändert bis heute, etwas sehr ungewöhnliches in der schnelllebigen Welt der Datenverarbeitung!

1973 bis 1983: Das Netz der Netze entsteht
Immer mehr Netze entstanden nach dem Vorbild von ARPA-Net. Viele Universitäten, Firmen und Organisationen erkannten die Vorteile der Netzwerke. Es handelte sich nun nicht mehr um ein einziges Netzwerk, sondern um ein "Netz von Netzen". Die Entwicklung war inzwischen auch nicht mehr nur auf die USA beschränkt. Auch in Europa entstanden erste Netzwerke, ebenfalls vornehmlich an Universitäten und Forschungseinrichtungen.

1986: Wie das Internet entsteht
Die zunehmende zivile Nutzung des ARPA-Nets veranlasste die US-Militärs zur Schaffung eines eigenen neuen militärischen Netzes (MILNET), zu dem zivile Rechner keinen Zutritt haben. Das zivile "Netz der Netze" wurde immer häufiger Internet genannt. Der Name steht für die Verbindung zwischen (= inter) Netzwerken (= net). Was da entstand, war aber kein einzelnes riesiges durchorganisiertes Netzwerk, sondern ein Verbund aus vielen kleinen, sehr unterschiedlichen, geografisch und organisatorisch begrenzten Netzen. Auch wenn die einzelnen Teilnetze durchaus Besitzer haben, gehört das Internet als Ganzes niemandem, kann aber von jedem benutzt werden. Das ARPA-Net wurde 1990 eingestellt, nachdem es bereits zuvor weitgehend von anderen Netzen abgelöst worden war. Jetzt konnte man zwar Daten, Nachrichten und Mitteilungen (E-Mails) hin und her schicken - meist in Form von nüchternen Text-Dateien, aber es gab noch keine grafische Gestaltung der Informationsseiten mit benutzerfreundlicher Oberfläche und Steuerung. Für Privatpersonen war das Internet deshalb eher uninteressant. Das sollte sich mit der Entwicklung des World Wide Web (WWW) schlagartig ändern.

1989: Die Entstehung des World Wide Web
Der bekannteste Dienst im Internet ist das World Wide Web (WWW). Viele halten es sogar für identisch mit dem Internet, was nicht richtig ist. Es wurde 1989 am Genfer Forschungszentrum CERN entwickelt. Es ermöglicht eine benutzerfreundliche Präsentation der Informationen in grafischer Form mit farbigen und gestalteten Texten, Bildern, Audio- und Video Einspielungen. Das neue am WWW war das einfache Springen (Navigieren) zwischen den Seiten mit Hilfe von Hyperlinks (Verknüpfungen). Einzelne Links innerhalb des Textes führen dich zu anderen Seiten innerhalb des gleichen Dokuments oder zu Dokumenten auf völlig anderen Rechnern. Ein einfacher Mausklick genügt! Um die Seiten anzeigen zu können, braucht das WWW ein spezielles Programm (Browser). Die beiden Säulen des WWW sind das Übertragungsprotokoll HTTP und die Auszeichnungssprache HTML. Ohne diese beiden Elemente würde das WWW nicht funktionieren. Das Internet, wie wir es heute kennen, ist nicht mehr vom Informationsdienst World Wide Web zu trennen. Eigentlich bezeichnet Internet aber nur die Leitungen, über welche die Daten (und damit die Informationen) befördert werden. Das WWW machte das Internet so richtig attraktiv für alle. Mittlerweile sind Millionen Rechner auf der ganzen Welt über das Internet miteinander verbunden!

Story zur Geschichte des Internet
1969 waren die ersten vier Netzwerk-Computer in Los Angeles, Stanford, Santa Barbara und Salt Lake City miteinander verbunden. Sie waren übrigens so schwer, dass sie z.T. mit Kränen in die jeweiligen Büros gehievt werden mussten. Zwischen dem Computer in Los Angeles und dem Rechner in Stanford sollte nun eine erste Kommunikation hergestellt werden. Die Techniker in Los Angeles versuchten also, sich mit dem Befehl "LOGIN" beim Rechner in Stanford einzuloggen. Weil niemand sicher war, ob das auch funktionierte, telefonierten die Techniker und Wissenschaftler gleichzeitig miteinander. Leonard Kleinrock aus Kalifornien erinnert sich: "Wir tippten also das L ein und fragten am Telefon: 'Seht ihr das L?' 'Wir sehen es', war die Antwort. Wir tippten das O ein und fragten: 'Seht ihr das O?' 'Ja, wir sehen das O!' Wir tippten das G ein ... und die Maschine stürzte ab." Keine Bange also, wenn der eigene Rechner bei den ersten Gehversuchen im Internet mal nicht so will, wie er soll - den Vätern des Internet ist es nicht besser ergangen.

Detaillierte Auflistung von Robert H'obbes' Zakon: Hobbes': Internet Timeline 24
Ein Artikel von Tobias H. Strömer und Anselm Withöft: Urheberrechte und die »Legende vom rechtsfreien Raum«

Hacker Ethik

Was genau ist ein Hacker, ein "echter" Hacker?
Ein Hacker kann von einem normalen Computer-Anwender bis zu jemanden der alles zerstört, was ihm/ihr unter die Finger kommt, sein. Sie verschaffen sich Zugang zu einem System. Heute ist die Hauptmotivation durch Hacker ein finanzieller Gewinn von seinem außergewöhnlich hohen Wissen über Computersysteme. Solche Hacker heißen "Grey-Hats", diese Gruppierung verstoßt gegen Gesetze, aber es geht ihnen um eine höheres Ziel. Sie veröffentlichen Schwachstellen, zeigen Fehler bei angeblich sicheren System und manchmal zeigen sie Lösungen auf. Neben den "Grey-Hats" gibt es die "Black Hats" und "White Hats". "Black Hats" üben eine kriminelle Handlung aus und beabsichtigen ein Zielsystem mit deren Daten zu beschädigen oder zu stehlen. "White Hats" nutzen ihr Wissen sowohl Gesetzestreu und in Form der sogenannten Hacker-Ethik. Schließlich gibt es noch Script-Kiddies. Ihnen fehlt die Wissensbasis der Materie und verwenden vorgefertigte Automatismen auf andere Computersysteme an um diese zu Schaden.

Also, was ist ein echter Hacker?
Wahre Hacker sind intelligent. Entweder sind sie wirklich gut in der Schule - weil sie nichts Besseres zu tun haben - oder sie sind es nicht - weil die Schule einfach langweilig ist - und diejenigen, die sich langweilen, sind so, weil sie nur nicht lernen wollen/müssen.

  • Ein wahrer Hacker will alles wissen
  • Echte Hacker sind neugierig und geduldig
  • Ein wahrer Hacker geht nicht in ein System um es zu zerstören oder Daten zu verkaufen
  • Wahre Hacker wollen lernen oder wollen ihre Neugier befriedigen
  • Sie wollen an einem Ort suchen wo sie nie zuvor waren um die Welt zu erforschen
  • Wahre Hacker sind angewidert, wie die Dinge in dieser Welt sind

Wie überlebt ein echter Hacker?
Für den Ernstfall hat sich ein "Panic-Button" bewährt, der schnell und sauber fragwürdigen Inhalt löscht. Auch gewisse Punkte sollten natürlich beachtet werden:

  • Niemals ohne Proxy und eine gute Firewall hacken
  • Niemals von Zuhause hacken, benutze ein Internet-Café
  • Niemals am gleichen Computer hacken
  • Niemals das FBI o.a. ohne Durchsuchungsbefehl ins Haus lassen
  • Niemals jemanden sagen, dass du ein Hacker bist
  • Niemals persönlichen Daten für Social Networks nutzen
  • Niemals den wahren Namen in Konversation oder Anmeldungen benutzen
  • Niemals schwache Passwörter benutzen die häufig vorkommen oder im Duden/Wikipedia etc. stehen
  • Niemals das gleiche Passwort zweimal benutzen
  • Niemals die gleiche IP-Adresse benutzen

Die ganze wunderbare Technologie auf der Welt bringt den meisten nur Kummer. Wenn es um Sicherheit geht, bezahlt am Schluss der Endverbaucher (siehe Film- und Spiele Kopierschutzsysteme). Wir sind um unsere Daten im Netz besorgt und manchen ist es egal, was mit seinen Daten passiert. Das Aufrufen und Betreten eines Systems, sind zwei der am meisten entfremdenden Erfahrungen die dem Menschen bekannt sind und dienen als somit Ansporn. Echte Hacker sind ruhig. Sie halten den Mund und prahlen nicht. Medien verdrehen oft die Fakten und für die, ist einen Hacker in erster Linie immer kriminell. Manche User machen es einem Hacker auch wirklich einfach, indem Zugangsdaten leicht zu erraten sind. Dabei sind die am häufigsten eingesetzten Passwörter: asdf, 123456, qwertz, abc123 oder als Kombination: Vorname / Nachname. Ein Online Systemtest von DNStool zeigt dir Schwachpunkte auf: Portscan.

Anonym via Proxy

Was ist ein Proxy? Das ist ein Server, der Eure IP-Adresse tarnt. Ein Rechtsanwalt kann auf Anfrage, durch die IP-Adresse vom jeweiligen Internet-Anbieter die genauen Daten von Euch anfordern. Der Internet-Anbieter weiß aber nur, dass Ihr über die IP-Adresse des Proxys surft. Ihr könnt das vermeiden, indem Ihr den FoxyProxy installiert und dann die Proxyliste einstellt.

Proxy Konfiguration:

  • Port: Alle
  • Gateway: Alle
  • Anonymität: anonym
  • Listenstil: Details
  • Anzahl: 300
  • Reaktionszeit: < 1 Sek.
  • Land: Alle
  • Verfügbarkeit: >= 100%
  • Proxytyp: http

Nun auf «Anzeigen» klicken. In der Tabelle auf «Proxyserver in FoxyProxy übernehmen» und «Erlauben» klicken. Solltet Ihr Probleme haben, dann wählt einen anderen Proxy aus und achtet auf die Zeit, die der Proxy zum laden benötigt. Sollte es nicht klappen, dann geht es auch manuell:

  • Rechtsklick auf den FoxyProxy Kopf → Weiter → Optionen → Neuer Proxy
  • bei «manuelle Proxy-Konfiguration» als Host oder IP-Adresse: 88.198.96.251 → Port: 3128 → OK → OK
  • Rechtsklick auf den Neuen Eintrag → "Verwende ausgewählten Proxy für alle URLs"

Artikel: SUGANAR | Korrekturen: MF (14.04/2014)

Chat Abkürzungen

LOL = laughing out loudly - laut loslachen
OTF = rolling on the floor - sich auf dem boden wälzen
ROTFL = rolling on the floor laughing - sich vor lachen auf dem boden wälzen
CU = see you - bis bald
CUL - CUL8r = see you later - bis später, bis gleich, wir sehen uns später
L8R = later - bis gleich, bis später
BBL = (i'll) be back later - komme später wieder zurück
TTYL = talk to you later - wir sprechen uns später, wir sehen uns später, bis gleich
THX, TNX = thanks - danke
TIA = thanks in advance - danke im voraus
r~ - re = diese vorsilbe drückt wiederholung aus, z.B. rehi oder reROTFL
AF~ = away from - weg von, z.B. AFPC (bin) weg vom pc
YA~ = yet another - schon wieder ein
AFB = away from brain - wegen zu langer online-zeit nicht mehr ganz klar im kopf
ya~ = yet another - schon wieder ein
SNAFU = situation normal, all fucked up - lage normal, alles total chaotisch
BYE? = are you ready to unlink? - bist du bereit dieses gespräch zu beenden?
UOK? = are you ok? - alles klar bei dir?
RUT = are you there? - bist du da?
B4 = before - bevor, vorher, vor
AFAIC = as far as i'm concerned - was mich betrifft
GRMBL = grumble - brummen, murren
HAND = have a nice day - einen schönen tag noch
AKA = also known as - auch bekannt als
WB = welcome back - gruß für jeden der wieder online ist
YHBW = you have been warned - man hat dich gewarnt
MORF = male or female? - männlich oder weiblich?
/ = over to you - du bist dran
ASAP = as soon as possible - so schnell wie möglich
HHOK = ha ha only kidding - war nur ein scherz
IMHO = in my humble opinion - meiner bescheidenen meinung nach
IMNSHO = in my not so humble opinion - meiner nicht sonderlich bescheidenen meinung nach
BTW = by the way - übrigens
OTOH = on the other hand - andererseits
YHL = you have lost - du hast verloren
WTH = what the hell - was zum teufel
WTF = what the fuck - verfickt nochmal
OIC = oh, i see - ih, ich verstehe
MOTD = motto of the day - motto des tages
QOTD = quotation of the day - zitat des tages
FYA = for your amusement - zu deiner unterhaltung
FYI = for your information - zu deiner information
.oO = thinking - bin am denken
F2F = face to face - von angesicht zu angesicht
IRL = in real life - im richtigen leben
OO = over and out - ende des gesprächs
IOW = in other words - anders gesagt
FOAD = fuck off and die - verpiss dich und stirb... zieh leine
d00d = dude - typ, macker
JAM = just a minute - einen augenblick, moment mal kurz
BCNU = bee seeing you - bis später
RTFM = read the fucking manual - schau in die verdammte anleitung