Veränderungen

Veränderungen können oft bedrohlich wirken und werden abgewendet durch Abblocken, Passivität und Negativität. Es bringt uns aus dem Gleichgewicht und daraus ensteht Angst. Diese Angst vor Veränderung (Methatesiophobie) ist natürlich, die nur von dir selbst überwunden werden kann. Gegen diese Angst, Unsicherheit und Überforderung gibt es nur einen Weg, sich dem zu stellen. Stoppe negative, pessimistische Gedanken und stell dir die zukünftige Situation positiv vor.

„Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr.“ – Marie Curie

Veränderung passiert in erster Linie durch Akzeptanz und Anpassung seiner eigenen Verhaltensweisen. Wer seine Kompetenzen und Fähigkeiten weiter entwickelt wird Selbstsicher. Wer neue Situationen positiv annimmt, wird weniger Angst haben, auch wenn es dafür Zeit und Wissen durch eigene Selbstreflexion erfordert.

Im Leben etwas zu verändern erfordert Kraft, Energie, Mut und Optimismus. Durch Lernbereitschaft stärkst du dein Selbstwert, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Bekämpfe deinen inneren Widerstand, indem du einsiehst, dass Veränderungen manchmal nötig sind.

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ – Albert Einstein

Nehme Veränderungen als Chance und Herausforderung sich zu wandeln an. Ohne zu wissen was neu wird, sei einfach nur bereit, zuversichtlich und vertraue auf dich. Lerne dich auf Veränderungen einzulassen, bleib standhaft, somit tust du dir selbst gutes. Lerne auch deine Gefühle zu steuern, indem du dich auf das hier und jetzt konzentrierst.

Du gestaltest und bestimmst über dein Leben und nicht die äusseren Umstände. Sprich mit vertrauten Personen, hol dir Rat und lass dich Unterstützen. Fokussiere dich auf deine Stärken, akzeptiere die Veränderungen, so kehrt dein Alltag schneller zurück, nur besser als vorher.

„Bestes Rezept für dauerhafte und positive Veränderungen ist, Denken und Fragen!“ – Manfred Fischer

Zeitersparnis

Befolge diese Regeln und du gewinnst über eine Stunde Zeit pro Tag, ohne dabei die täglichen Aufgaben zu vernachlässigen.

  1. Produktivität
    Zu unserem Alltag gehören Termine, Telefonate, E-Mails, Probleme und Papierkram. Viel Arbeiten heißt nicht gleichzeitig produktiv zu sein. Im Gegenteil, der Blick für Effizienz geht dabei verloren und notwendige Innovationen geraten aus dem Fokus. Durch eine produktive Arbeitsweise, leistest du mehr und lieferst folglich bessere Ergebnisse. Du entwickelst dich persönlich weiter und kannst so besser auf Probleme reagieren, hast mehr vom Tag und führst ein glücklicheres Leben.
  2. Planung
    Um entschlossen und fokussiert zu sein, braucht es exakte Zielgrößen und klare Fixpunkte. Vor jedem Arbeitstag solltest du deine Ziele kennen und diese planen. Ohne einen Plan arbeitest du zerstreut und verschwendest Energie. Ein Plan hilft dir konzentriert und fokussiert zu arbeiten. Definiere täglich die wichtigsten Aufgaben und gleichzeitig das gewünschte Ergebnis: Anzahl X = Telefonate / Termine usw. Die 10/90-Regel besagt: 10% Zeit für Planung aufwenden, spart 90% die benötigt werden um die Aufgabe zu erledigen. Mit 1 Minute Planung, können 10 Minuten Arbeitszeit eingespart werden.
  3. Prioritäten
    Bei zu vielen Aufgaben und Verpflichtungen, geht Energie und Aufmerksamkeit verloren, folglich Zeit. Vorweg, du kannst nicht alles schaffen und du musst es auch nicht. Erstelle eine Liste und setze das Wichtigste immer zuerst. Bündel Aufgaben und ähnliches in Blöcken zusammen, diese können dadurch effizienter abgearbeitet werden. Setze Prioritäten (Sehr wichtig bis unwichtig) nach Relevanz fest. Streiche Aufgaben die überflüssig sind oder dich nicht weiterbringen. Beantworte einmal am Tag offene E-Mails oder erledige Aufgaben in einem Zug.
  4. Etappen
    Bei dringenden Aufgaben kann Stress entstehen und versuche nicht, dich um jede Aufgabe zu kümmern, denn dies wird dir nicht gelingen. Stelle dir folgende Frage, bevor du mit einer neuen Aufgabe beginnst, ist diese Aufgabe wichtig für meinen Erfolg, Business oder weiterkommen? Falls „Nein“, dann schiebe es hinaus . Das ist nicht leicht, aber dadurch sparst du Zeit und Energie.
  5. Pausen
    Der schnellste Weg um langfristig unproduktiv zu werden, ist durchzuarbeiten. Ohne Pausen wirst du müde, verlierst den Fokus und stehst den Arbeitstag kaum auf höchstem Leistungsniveau durch. Teile also die Arbeit in Etappen auf. Jedoch große Einheiten (ohne Pause) sind ineffizient. Wenn du kleine Pausen einbaust, in denen du dich bewusst ablenken darfst, wirken diese belebend und fördern dein Durchhaltevermögen. Plane Unterbrechungen und nimm dir dafür was konkretes vor. Benutze einen Timer, der dich an das weiter machen erinnert.
  6. Deadlines
    Eine Deadline steht und sorgt dafür, dass du mit Zeit effizient umgehen musst. Unangenehm, aber nützlich. Durch den Druckaufbau bleibt kein anderer Ausweg als mit der Aufgabe fertig zu werden. Wenn du viel Zeit für eine Aufgabe hast, benötigt dies auch viel Zeit. Setze für jede Aufgabe knappe Deadlines, um produktiv und zielstrebig zu arbeiten. Auf diese Weise sparst du dir unnötige Arbeitsschritte.
  7. Ablenkungen
    Die meiste Zeit am Tag verlierst du durch Ablenkungen und mediale Reize. Diese sorgen dafür, dass du nicht konzentriert arbeiten kannst. Dazu zählen unproduktive Gewohnheiten, die sich unterbewusst in den Alltag eingeschlichen haben, wie das ständige prüfen neuer Mails, News im Internet lesen oder den eigenen Facebook-Feeds folgen. Um diese Ablenkungen zu umgehen, baue dir einen Schutz wie ein Immunsystem auf. Ermittel die Quelle(n), welche Einflüsse deine Konzentration stört (z.B. Handy, E-Mails, Bürokollege oder Lärm) und schreibe ein Liste aller Aktivitäten, die den Arbeitsrhythmus stören auf (z.B. Handy ausschalten, E-Mail-Programm schließen, den Kollegen freundlich bitten etwas rücksichtsvoller zu sein oder den Arbeitsplatz wechseln). So schaffst du es konsequent deine Konzentration aufrecht zu erhalten.
  8. Isoliation
    Manchmal hilft der beste Plan nicht, um produktiv zu arbeiten. In solchen Momenten gibt es nur eine Lösung: Isolation. Schließe die Bürotür, das Fenster oder schalte das Handy oder Telefon für einen kurzen Augenblick aus. Nutze diese Zeit für eine anspruchsvolle Aufgabe oder um deine Gedanken zu sammeln und zu ordnen. Gegen Störungen nicht ankämpfen, sondern sie beseitigen und kehre nach wenigen Minuten gestärkt zurück.
  9. Multitasking
    Mit Multitasking werden qualitativ schlechtere Ergebnisse abgeliefert und es trägt zu inneren Unzufriedenheit bei. Multitasking ist ineffizient und ineffektiv. Es vermittelt ein Gefühl, nichts wirklich zu schaffen und blockiert deine Produktivität – physisch wie psychisch. Arbeite fokussiert an jeder Aufgabe einzeln und fange parallel keine neue Aufgabe an oder mache etwas nebenbei/zur gleichen Zeit. Die Aufgaben werden dadurch schneller erledigt.
  10. Perfektionismus
    Stelle keine zu hohen Ansprüche an dich selbst. Zwar ist ein gesunder Perfektionismus häufig der Garant für überdurchschnittlich gute Leistungen, jedoch übermäßiger Perfektionismus zerstört die besten Arbeitsabläufe und verhindert langfristigen Fortschritt. Versuche rechtzeitig den Absprung zu finden, denn das Ergebnis wird niemals perfekt sein. Arbeite an deiner Organisation und optimiere dein Selbstmanagement. Finde einen Mittelweg wo deinen Ansprüchen genügt.

MF ► 02.02/2020

Mayakalender

Die Hochkultur der Maya erlebte ihre Glanzzeit zwischen 300 und 900 n. Chr. und ist unter anderem für ihre Leistungen in der Astronomie bekannt. Außer den Maya besaß keine mesoamerikanische Kultur ein so ausgeprägtes Kalendersystem wie dieses. Ihr Langzeitkalender beginnt im Jahre 3114 v. Chr. und markiert die Zeit in 394-Jahr-Zyklen, bezeichnet als Baktuns. Die 13 war für die Maya eine heilige Zahl und der 13. Baktun endet am 21. Dezember 2012. Das ist ein spezieller Jahrestag der Schöpfung, die Maya sprachen nie davon, dass die Welt zu Ende gehen würde, sie sagten nie, dass notwendigerweise irgendetwas schlimmes geschehen würde. Tatsächlich ist es so, dass die Inschrifttafel auf Monument „Six“ eines königlichen Sarkophags in der alten Maya-Stadt „Tortuguero“ auf ein Ereignis im Jahr 2012 hinweist: Die erwachten Menschen werden die heilige Mission der »Reinigung der Erde« vollenden. Am 21. Dezember 2012 werden die Menschen in eine neue Zivilisation eintreten.

Die Weltsicht der Maya bestand darin, dass es mehrere Welten und mehrere Schöpfungen gegeben habe. Für die Maya ist die Schöpfung ein bis heute andauernder Prozess aus Zerstörung und Neubeginn. Sie haben die Zeit in immer größeren Zyklen weiter gezählt. Es gibt Zeitangaben, die sich auf die Jahre 8000 und 12000 n. Chr. beziehen. Wodurch auch widerlegt ist, dass der Mayakalender am 21.12.2012 endet. Auf das Ende eines Zyklus folgt immer wieder ein neuer! Im Maya-Kalender gibt es keinerlei inhaltlichen Aussagen darüber, was in der Zukunft wann passieren wird. Am 22.12.2012 beginnt in der Vorstellung der Maya lediglich ein neuer Zyklus.

Im Verständnis der Maya, war der 11. August 3114 v. Chr. der Tag 1 der gegenwärtigen Welt. Vor diesem Tag hätte es nach Auffassung der Maya bereits unendlich viele Welten gegeben. Den Nullpunkt der Zeit datieren die Maya Grube zufolge vor Oktillionen Jahren. Also vor mindestens 1048 Jahren. Nach heutigem Stand der Wissenschaft also Milliarden Jahre vor dem Urknall.

Das Kalendersystem der Maya besteht aus drei unterschiedlichen Arten, Tage zu bestimmen: Dem Tzolkin, dem Haab und der langen Zählung. Das erste ist der „Haab“-Kalender, der das Sonnenjahr aufteilte und unserem heutigen Kalender ähnelt. Die 365 Tage des Jahres gliederten sich in 18 Monate, die aus jeweils 20 Tagen bestanden. Weil das noch keine 365 ergab, wurden nicht näher bezeichnete Tage ergänzt. Das zweite Kalendersystem der Maya war ein rituelles, das als „Tzolkin“ bezeichnet wurde. Darin war das Jahr in 20 Monate mit jeweils 13 Tagen aufgeteilt. Es hatte deshalb nur 260 Tage. Der dritte Kalender ist der, der momentan für großen Weltuntergangs-Wirbel sorgt. In ihm wird die Zeit nicht in Tage, Wochen oder Monate gegliedert. Er beginnt am 1. August im Jahr 3114 vor Christus.

Die Mathematik und Astronomie der Maya beruhte auf der sogenannten langen Zählung sowie auf den Zahlen 20 und 360. Das Sonnenjahr „Haab“ umfasste also 360 Tage. Alle Tage wurden in zyklischen Einheiten gezählt und die Zyklen jeweils mit dem Faktor 20 multipliziert. 360 Tage sind ein tun, 7200 Tage sind ein Katun und 144.000 Tage ein Baktun. Gegenwärtig befindet sich die Menschheit, dieser Mythologie zufolge im 13. Baktun. Und das ist auch der Grund für den gegenwärtigen Maya-Boom: Denn dieser Baktun-Zyklus endet am 21. Dezember 2012. Die Zeit geht aber weiter, auch wenn ein Kalender aufhört. Wenn nun nach 5200 Maya-Jahren die Zyklen enden, kehrt man zum Ausgangsdatum zurück. Die Maya hatten also die Idee, dass die Zeit sowohl zyklisch, als auch linear betrachtet werden kann.

Außerdem sollen die Maya gewusst haben, dass die Erdachse schwankt, wodurch sich die Anordnung der Sterne jedes Jahr leicht verschiebt. Einmal alle 25.800 Jahre zieht die Sonne zur Wintersonnenwende mit dem Zentrum der Milchstraße gleich. Dass sich die Sonnenbahn zur Wintersonnenwende 2012 mit dem galaktischen Äquator kreuzt, ist in Wirklichkeit vollkommen bedeutungslos. Zuerst einmal ist die Verteilung der Sterne in der Milchstraße so ungleich, dass der galaktische Äquator gar nicht so genau zu definieren ist, und außerdem kreuzt die Sonnenbahn diesen Äquator jedes Jahr. Man muss bedenken, dass sich die Sonne gegenüber dem Sternenhimmel so langsam bewegt, dass es 36 Jahre dauert, bis die Sonne eine Strecke zurücklegt, die nur einem Sonnendurchmesser entspricht. Tatsächlich findet das Kreuzen der Sonnenbahn mit dem galaktischen Äquator zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende schon seit 1983 statt, und wird noch bis 2019 andauern.

Eines Tages in der Zukunft wird alles Leben auf Planet Erde ausgelöscht werden. Die einzige Chance zu überleben wird für die Mensch der Sprung ins All sein. Die Menschheit wird ins All auswandern müssen, wenn sie nicht in einer irdischen Apokalypse enden möchte. Unter dem Yellowstone Nationalpark blubbert eine gigantische Magmablase. Der nächste Ausbruch ist längst überfällig. Kommt es zur Katastrophe, dann wird die Wirklichkeit noch viel schlimmer sein als Emmerichs kühne Fiktion. Jahrhunderte der Finsternis, eine neue Eiszeit, Hungersnöte und Massensterben werden folgen. Um übermorgen überleben zu können, müssen wir aber heute massiv die Weltraumfahrt vorantreiben. Ein gemeinsames Raumfahrt-Projekt so vieler Völker wie nur möglich kann die Menschheit zu einer Einheit zusammenschweißen und kleinkariertes Konkurrenz denken zwischen Nationen, Religionen und Rassen ad absurdum führen.

Für die Maya selber findet der Untergang ihrer Welt nicht plötzlich, sondern allmählich statt, und dauert schon 500 Jahre lang an. Anlässlich des Jahrestages der angeblichen Entdeckung Amerikas am 12. Oktober haben die Maya Guatemalas eine Pressemitteilung herausgegeben, in der es heißt, dass sie seit 1492 die Zerstörung ihres Volkes und ihrer Kultur erleben, dass ihre Ländereien weggenommen werden, ihre Sprache nicht respektiert wird, dass sie gewaltsam christianisiert werden, Misswirtschaft, Korruption und Demagogie ertragen müssen, und bis heute ihre Naturressourcen geraubt und zerstört werden. In Guatemala leben etwa 80% der Maya in Armut. Obwohl sie die Mehrheit der Bevölkerung darstellen, sind sie politisch in der Minderheit. In Mexiko sieht es teilweise noch schlimmer aus, denn in den archäologischen Stätten haben die Maya nicht einmal das Recht, ihre traditionellen Riten durchzuführen – nicht einmal eine Muscheltrompete dürfen sie dort blasen. In Guatemala haben sich die Maya das Recht erkämpft, ihre Zeremonien wieder durchzuführen, unter anderem verbrennen sie dort (auf neuen Altären) wieder Weihrauch als Nahrung für die Seelen der Ahnen.

Die 30 Maya-Völker sind heute in der Existenz bedroht. Ihr physisches und kulturelles Überleben steht auf dem Spiel. Die Cholti-Maya sind bereits verschwunden. Ihre Welt ist bereits untergegangen. In vielen Dörfern Mexikos trifft man auf Maya, und man stellt fest, dass die Generation der Großeltern noch fließend die Mayasprache spricht, die Generation der Eltern nur noch teilweise, und die Generation der Kinder versteht noch die Sprache, spricht sie aber nicht mehr. Der Schamane „Kleine Sonne“ der Lacandon-Maya sagte einmal: „Erst wenn der letzte Baum gefällt ist, dann kommt das Ende der Welt. Jetzt noch nicht, aber bald ist es so weit.“ Wir müssen also nicht ins Fernrohr gucken, zu irgendeinem galaktischen Äquator, sondern haben die Antwort direkt vor unserer Nase. Wann die Welt untergeht, hängt ganz einfach von uns Menschen selbst ab.

Wenn der 21. Dezember überstanden ist, haben wir zehn Jahre Ruhe. Dann sieht Frühsorge das nächste Ende der Welt kommen: „Die Nachbarn der Maya, die Azteken, hatten auch die Vorstellung, dass die Welt mehrmals erschaffen wird. Sie gehen von einem Zyklus von 52 Jahren aus.” Demnach wäre der nächste Weltuntergangstermin 2023.

Quellen: Internet, faszination2012, scienceblogs

Weihnachtsmann

Hier eine wissenschaftliche Abhandlung ob es den Weihnachtsmann gibt:

  1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die allerdings nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.
  2. Es gibt fast 2 Milliarden Kinder und Jugendliche unter 15 Jahre (DSW, Stand: 2018) auf der Welt. Da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindus, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15% der Gesamtbevölkerung – 378 Millionen Kinder unter 15 bleiben übrig. Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Haushalte. Wir nehmen einfach mal an, dass in jedem Haushalt mindestens ein braves Kind lebt.
  3. Der Weihnachtsmann hat einen 31 Stunden Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern eine 1/1000 Sekunde Zeit. Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runter klettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übrig gebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder rauf klettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stopps gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt und eine Gesamtstrecke von 120,8 Millionen km, nicht mitberechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km/s fliegt, also der 3000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde (Stand: 2013), die Raumsonde New Horizons, startete mit 16,21 km/s. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km/h.
  4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht eingerechnet den Weihnachtsmann (der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird). Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein „fliegendes Rentier“ (siehe Punkt 1) das zehnfache normale Gewicht ziehen könnte, braucht man für den Schlitten nicht 8 oder vielleicht 9 Rentiere, man braucht 216.000! Das erhöht das Gewicht (den Schlitten selbst noch nicht eingerechnet) auf 410.400 Tonnen.
  5. Also 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand, dadurch werden die Rentiere extrem aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren, pro Sekunde, jedes! Anders ausgedrückt, sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen. Das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5/1000 Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein (angenommen) 120 kg schwerer Weihnachtsmann würde somit an das Ende seines Schlittens genagelt (mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton).

Damit kommen wir zu dem Schluss:

Wenn der Weihnachtsmann (irgendwann einmal) die Geschenke gebracht haben sollte, dann ist er heute tot!

Scheitern

Warum es gut ist zu scheitern – oder – „Erfolg zu haben ist großartig, scheitern sogar noch besser.“
Du hast so auf den neuen Job gehofft und eine Absage bekommen? Eine Strategie, die du dir ausgedacht hast, funktioniert nicht und du musst von vorne anfangen? Beim Pitch hat jemand anders den Kunden mehr überzeugt? Es gibt unzählige Gelegenheiten und Situationen um zu scheitern. Und das ist auch gut so! Denn ein Misserfolg ist nichts, wovon du dich entmutigen lassen darfst. Mache dir immer wieder bewusst, dass Dinge manchmal – oder sogar meistens – anders laufen, als du es dir vorgestellt hast. Das gehört dazu und sollte dich weder in deinem Selbstbewusstsein einschränken noch von deinem Weg abbringen. Wenn du eine Schlappe einstecken musst, heißt das nicht, dass deine Idee von Anfang an zum Scheitern verurteilt war oder dass du dich in eine utopische Vorstellung verrannt hast. Sie macht dich vielmehr darauf aufmerksam, dass es etwas gibt, was du noch lernen kannst oder dass du dich in eine andere Richtung bewegen musst.

Die folgenden 3 Gründe zeigen, warum Scheitern im Job dich voranbringen kann:

  1. Misserfolg gibt Anlass zu einer Neuausrichtung. Er zeigt dir, dass du nicht den richtigen Weg gewählt hast und dich anders orientieren musst, um weiterzukommen.
  2. Misserfolge bieten neue Chancen. Du hast die Gelegenheit, dich neu zu erfinden und gestärkt und mit einem besseren Urteilsvermögen aus der Situation herauszugehen.
  3. Misserfolg ist kein Weltuntergang. Egal wie schwierig es ist, das eigene Scheitern hinzunehmen – es bedeutet einfach nur, dass du einen weiteren Versuch bekommst, um deine Ziele zu erreichen.

1. Neuausrichtung nach dem Misserfolg
Wenn dir etwas nicht gelingt und du von vorne anfangen musst, hast du schon mal eine bessere Ausgangslage als zuvor: Du hast bereits die nötigen Erfahrungen damit gesammelt, wie es nicht funktioniert. Das ist sehr wertvoll! Es wird dir bei einem neuen Anlauf leichter fallen, die Ziele zu erreichen, die du dir gesetzt hast. Wer schon oft Misserfolge einstecken musste, weiß: Der nächste Versuch gelingt schneller, leichter und mit mehr Selbstvertrauen. Denke immer daran, dass du aus einem einzigen Problem, mit dem du konfrontiert wirst, schon bei weitem mehr lernen kannst, als wenn du immer nur Erfolge verzeichnest und nie auf die Nase fällst. Aus jedem Fehler, der dir unterläuft, kannst du viel für dich und deine zukünftigen Projekte mitnehmen. Nimm diesen Prozess an und lasse dich darauf ein.

2. Scheitern als Chance
Setze dich nach einem Misserfolg erneut hin und notiere deine Gedanken und Ideen, die du zum jeweiligen Thema hast. Sprich darüber mit deinen Freunden und beginne einen Schritt nach dem anderen zu machen. Bleibe konsequent und lerne, auch bei weiteren Anläufen mit Misserfolgen umzugehen. Du solltest jeden Fehler als konstruktives Feedback betrachten, das dir hilft, deine Arbeit zunehmend besser zu machen. Halte dir darüber hinaus auch jederzeit vor Augen, dass sich die Dinge selten so entwickeln, wie du dir das ursprünglich vorstellst. Es gibt so viele Faktoren, die dabei eine Rolle spielen und die du nicht beeinflussen kannst. Aber genau diese unbekannte Grauzone – nicht zu wissen, was schlussendlich dabei herauskommt – macht das Leben so interessant, bunt und spannend. Denn der Weg ist bekanntlich das Ziel.

3. Souverän mit dem Scheitern umgehen
Viele würden nach einer Niederlage am liebsten alles aufgeben. Aber wenn es etwas gibt, was du unbedingt vermeiden solltest, dann genau das – in schwierigen Situationen einfach zu resignieren. Im realen Leben sind Fehler nicht nur unumgänglich, sondern sogar notwendig. Es wird immer wieder vorkommen, dass dir kleinere oder größere Fehler unterlaufen. Versagensangst ist normal, aber behalte sie im Griff. Denn die Wahrheit ist: Es wird nicht alles klappen! Doch die Misserfolge bringen dich nicht um. Vielmehr ist es die ständige Angst vor dem Versagen, die dich davon abhält, dem Erfolg näherzukommen und deine Ziele zu erreichen. Aber was kann dir schon passieren? Du bist ein Mensch, der Fehler machen darf. Wichtig ist, dass du dir deinen Misserfolg selbst verzeihst und dich nicht in Selbstvorwürfen, Scham und Reue ergehst. Das bringt dich nicht weiter. Setze einen Haken an die Geschichte und starte mit frischem Mut neu.

Wie du Misserfolge überwindest und von ihnen lernen kannst:
Getreu dem Motto: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitermachen!“ Scheitern ist nichts Schlimmes und du kannst auch mal mutig sagen: „Das hat nicht geklappt!“ Dafür bekommt man meist viel mehr Applaus, als man denkt. Wichtig ist, dass du es schaffst, genau für dich zu analysieren, was schief gelaufen ist. Dann wird dir der nächste Versuch viel leichter fallen. Denn je mehr du aus deinen Fehlern lernst, desto erfolgreicher wirst du in Zukunft sein. In jeder Karriere kann es zu Bruchstellen kommen, die möglicherweise eine wichtige Kurskorrektur anstoßen. Dafür sind Misserfolge und Krisen schließlich da – für unsere Weiterentwicklung!

Quelle: monster

Erfindungen

Ingenieure und Tüftler bestimmten vor allem zu Zeiten der Industrialisierung den technischen Fortschritt. Viele Errungenschaften von damals benutzen wir bis heute und das täglich.

Hier ist eine „kleine“ Liste mit „deutschen“ Erfindungen:

1440 = Buchdruck (Johannes Gutenberg)
1516 = Bier / Reinheitsgebot (Herzog Wilhelm IV von Bayern)
1797 = Homöopathie (Samuel Hahnemann)
1821 = Mundharmonika (Christian Buschmann)
1843 = Papierrohstoff (Friedrich Gottlob Keller)
1854 = Glühbirne (Heinrich Goebel)
1859 = Telefon (Philipp Reis)
1866 = Dynamo (Werner von Siemens)
1873 = Jeans (Levi Strauss)
1881 = Straßenbahn (Werner von Siemens)
1885 = Motorrad (Gottlieb Daimler)
1886 = Auto (Karl Benz, Gottlieb Daimler)
1887 = Plattenspieler (Emil Berliner)
1890 = Dieselmotor (Rudolf Diesel)
1894 = Gleitflugzeug (Otto Lilienthal)
1897 = Aspirin (Felix Hoffmann)
1903 = Thermosflasche (Reinhold Burger)
1907 = Zahnpasta (Ottomar H. von Mayenburg)
1908 = Kaffeefilter (Melitta Bentz)
1925 = Kleinbildkamera (Oskar Barnack)
1928 = Tonband (Fritz Pfleumer)
1929 = Teebeutel (Adolf Rambold)
1930 = Fernsehen (Manfred von Ardenne)
1934 = Magnetschwebebahn (Hermann Kemper)
1936 = Düsentriebwerk (Hans von Ohain)
1936 = Hubschrauber (Heinrich Focke)
1938 = Kernspaltung (Otto Hahn)
1941 = Computer (Konrad Zuse)
1949 = Currywurst (Herta Heuwer)
1951 = Scanner / Klischograph (Rudolf Hell)
1953 = Schraubstollenschuh (Adolf Dassler)
1958 = Dübel (Artur Fischer)
1961 = Pille (Schering AG)
1969 = Chipkarte (Jürgen Dethloff, Helmut Gröttrup)
1971 = Airbag (Mercedes Benz)
1987 = MP3 (Fraunhofer Institut)
1991 = Funkarmbanduhr (Junghans Uhren GmbH)
1993 = Kühlschrank ohne FCKW (Fa. Foron)